Cloud Computing

Der Edge-Computing-Ansatz


Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Die digitale Vernetzung

Relevant in diesem Zusammenhang ist die digitale Vernetzung in industriellen Anwendungsfällen. In der Produktion spielten nun rund 40 Jahre lang die Feldbus-Systeme und ihre Ethernet-basierten Nachfolger eine wesentliche Rolle. Aktuell stehen wir jedoch vor dem Durchbruch einer Reihe herstellerunabhängiger Standards, die in der Time-Sensitive-Networking-Arbeitsgruppe des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) verabschiedet werden. Darauf aufbauend werden Maschinen zukünftig mittels Open Platform Communications Unified Architecture (OPC UA) kommunizieren, das in der Normenreihe 62541 der International Electrotechnical Commission (IEC) standardisiert wurde. Auch der Grundstein zum Einzug der fünften Mobilfunkgeneration (5G) in die Fabrik ist bereits gelegt, indem ab diesem Jahr Nutzer lokale Frequenzen erwerben können. 

Die Bereiche der Konnektivität (TSN) und Kommunikation (OPC UA) decken jedoch nur einen Teil der klassischen Automatisierungspyramide ab, die sich bekanntlich von der Eingabe-Ausgabe (E/A), den speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), über Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA)-Systeme und Manufacturing Execution Systems (MES) bis hin zum Enterprise Resource Planning (ERP) erstreckt. Der Industrie-4.0-Vision folgend soll diese Pyramide langfristig durch den Einsatz von autonomen Cyber-physischen Systemen (CPS) ersetzt werden. Intelligente, autonome Einheiten agieren direkt miteinander, um eine möglichst flexible Produktion zu ermöglichen.


  1. Der Edge-Computing-Ansatz
  2. Die digitale Vernetzung
  3. Das Cloud Computing
  4. Das Edge Computing
  5. Die Standardisierung
  6. Eine Referenzarchitektur

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