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Prozessoren: AMD erobert Industrie-Computer

Die Ryzen-Embedded-V1000-Prozessorfamilie von AMD erobert derzeit den Embedded-Markt. In Kombination mit dem eNuC-­Box-PC-Formfaktor ­entstehen leistungsstarke Lösungen für den Industrie- und Edge-Computing-Sektor.

Ryzen-Embedded-V1000-Prozessorfamilie von AMD Bildquelle: © E.E.P.D.

Warum ist die neue Prozessorfamilie von AMD für den Embedded-Markt interessant? Attraktiv ist sie vor allem wegen des platz- und energiesparenden SoC-Designs, das die x86-Performance der ‚Zen‘-CPUs mit der ‚Vega‘-GPU-Architektur nahtlos integriert. Auch setzt sie bei der Rechenleistung neue Standards für Box-PCs der nächsten Generation. Gerade Lösungen für die Robotik, Automation und Mobile Systeme erfordern oft die Integration neuer Technologien wie KI, Machine Learning und Deep Learning. Die neuen SoCs bieten dafür eine Grafikleistung und Multimedia-Performance auf dem Niveau diskreter GPUs mit einer Rechenleistung von bis zu 3,61 TFlops an. Dennoch liegt die Leistungsaufnahme (Thermal Design Power, TDP) bei nur 12 bis 54 W. Mit diesen Leistungswerten und den zwei bis vier Cores, die sowohl Hypervisor-Technologien als auch Simultanes Multithreading (SMT) für bis zu acht parallele Tasks unterstützen, ist die aktuelle Embedded-Prozessor-Generation dazu prädestiniert, in zahlreichen Automobil-, Industrie-, Medizin- und Robotik-Applikationen als IPC, Steuerungsrechner oder HMI eingesetzt zu werden.