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Auftakt zu 'Invent a Chip 2019': Innovative Mikrochip-Ideen gesucht

Unter dem Motto "DigiTALENTE" geben der VDE und das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Startschuss für den bundesweit jährlich stattfindenden Schülerwettbewerb 'Invent a Chip'. Ab sofort können die Jugendlichen wieder ihre Chip-Ideen einreichen.

Preisträger Timo Alexander Schmidt Bildquelle: © VDE, Hannibal

Ein Preisträger aus der Invent-a-Chip-Wettbewerbsrunde 2018: Timo Alexander Schmidt löste mit seiner Mikrochip-Idee ein – leere Klopapierrolle auf fremden Toiletten.

Gesucht werden Mädchen und Jungen, die Spaß an Mathe und Naturwissenschaften haben und selbst etwas mit ihren Mikrochip-Ideen bewegen möchten. „Für diesen Wettbewerb sind keine Vorkenntnisse im Chipdesign notwendig“, erklärt der VDE-Vorstandsvorsitzende Ansgar Hinz. „Wer sich mit einer guten Idee für eine lebenswerte Zukunft bewirbt, dem vermitteln wir das notwendige Wissen zur Umsetzung im Praxisteil unseres Wettbewerbs, der an der Leibniz Universität in Hannover stattfindet“. So stehen neben der Beantwortung von 20 Fragen zur Digitalisierung und Mikrochips die praktischen Chip-Ideen der Jugendlichen im Mittelpunkt der aktuellen Wettbewerbsrunde.

Der Wettbewerb richtet sich bundesweit an die Jahrgangstufen der Klassen 8 bis 13 von weiterführenden und berufsbildenden Schulen. Die Jugendlichen können sich bis zum 31. März 2019 mit ihren Chipideen bewerben. 2018 beteiligten sich über 2.000 Schüler am Wettbewerb. Sie überzeugten die Jury mit dem Einsatz von Mikrochips im Alltag – für strapazierte Wirbelsäulen, dem intelligenten Arbeitsplatz im mobilen Büro oder der sicheren Verschlüsselung mit Zufallszahlen:

Nach Einsendeschluss wertet die Jury die Fragebögen aus und wählt die zehn besten Ideen aus. Die ausgewählten Schüler sind in Folge für einen Workshop vom 2. bis 5. Mai 2019 ins Institut für Mikroelektronische Systeme der Leibniz Universität Hannover eingeladen. Von Profis lernen sie die einzelnen Schritte der Chipentwicklung: Sie lesen Sensoren aus, steuern Aktoren an und erfahren, wie sie ihre Projekte mit frei programmierbaren Logikgattern umsetzen. Bis zum 15. September 2019 bearbeiten sie anschließend ihre Chipentwicklungen alleine oder im Team weiter. Die Experten stehen dabei jederzeit für Fragen bereit. Zusätzlich tauschen sich die Jugendlichen in einem Internetforum miteinander aus. Die besten und originellsten Entwürfe werden schließlich im Oktober im Rahmen des Mikrosystemtechnik-Kongresses in Berlin vor Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik präsentiert und prämiert. Die Sieger erwarten neben attraktiven Geldpreisen Kontakte zu Industrie und Hochschulen sowie Messepräsentationen oder Praktika. „Wir erleben seit vielen Jahren, dass unsere Preisträger später im Bereich der Zukunftstechnologien ein Studium starten“, sagt der VDE-Vorstandsvorsitzende Ansgar Hinz.