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Rechner-Systeme: Das 'Gehirn' hinter den 'Augen'

Fortsetzung des Artikels von Teil 2.

Schwachpunkte beseitigen

Allerdings ist jedes Datenübertragungsnetzwerk immer nur so stark wie sein schwächstes Glied. Das Leistungsvermögen eines PC ist zwar in den letzten Jahren in Bezug auf Prozessorgeschwindigkeit, Speicherzugriffsraten, Busgeschwindigkeiten und -architekturen deutlich verbessert worden, doch müssen der PC sowie das Betriebssystem bei hoher Belastung in einem Bildverarbeitungssystem eine extreme Leistung bieten. Dies führte zur Entwicklung spezialisierter und auf die Aufgabe optimierter Bildverarbeitungsrechner wie dem ‚Eagle Eye‘ von Efco.

Die grundlegenden Systemeigenschaften der Eagle-Eye-Systeme sind speziell auf die Marktanforderungen der industriellen Bildverarbeitung ausgelegt. Dabei fokussieren sie sich noch insbesondere auf die Bereiche Fabrikautomatisierung, Maschine- Vision und Transportwesen/Logistik. Die Eagle-Eye-Systeme besitzen für anspruchsvolle Bildverarbeitungsaufgaben modernste leistungsstarke Intel-Skylake/Kabylake-i3/i5/i7-CPUs und bis zu sechs Gigabit-Ethernet-Schnittstellen, davon sind vier mit PoE-PSE-Funktion zur Versorgung von IP-Kameras ausgestattet. Über die beiden restlichen Gigabit-Ethernet-Schnittstellen kann man etwa einen Echtzeit-Feldbus wie Ethercat und zusätzlich ein klassisches TCP/IP-Netzwerk integrieren. Weitere vier USB-3.0-Schnittstellen dienen dem Anschluss von zusätzlicher Peripherie wie beispielsweise USB-Kamerasystemen. Zur Integration in die Maschinenumgebung stehen acht optisch isolierte Ein- und acht ebenfalls optisch isolierte Ausgänge zur Verfügung. Über die sechs klassischen seriellen Schnittstellen, die zwei RS485-Schnittstellen beinhalten, lassen sich Verbindungen zu immer noch verwendeten älteren Systemkomponenten aufbauen.