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Open-Source-Rechner: SPS-Steuerung auf Raspberry-Pi-Basis

Die Firma Qube Solutions bietet ein neues Modell seiner Raspberry-Pi-basierten Steuerungen. Die 'PiXtend V2-L'-Geräte wurden für mittlere bis große Automatisierungsprojekte im Geräte- und Maschinenbau entwickelt.

Im Vergleich zum Vorgänger-Modell – dem V2-S – hat die L-Variante mehr digitale & analoge Ein- und Ausgänge. Außerdem wurden die robusten seriellen Schnittstellen RS485 und CAN hinzugefügt. So lässt sich das PiXtend V2-L-Modell an weitere Busssysteme (zum Beispiel Modbus RTU, CANopen) anschließen. Die RS485 Schnittstelle verfügt über eine automatische Umschaltung zwischen Sende- und Empfangsrichtung und entspricht den Vorgaben der Modbus-RTU-Spezifikationen. Der Retain-/Remanenzspeicher wurde auf 64 Bytes erhöht und soll wichtige Betriebszustände über einen Stromausfall hinweg sichern.

Für den PiXtend V2 -L- gibt es drei Modelle beziehungsweise Ausbaustufen:

Dank der Langzeitverfügbarkeit des eingesetzten Raspberry Pi 3 B+ kann für V2-Geräte eine Lieferbarkeit von 10 Jahren garantiert werden. Ein vorzertifiziertes WLAN-Modul soll dem Anwender bei der Abnahme seiner Geräte und Maschinen unangenehme Überraschungen ersparen.

Alle bislang für das PiXtend-System einsetzbare Programmier-Software ist auch ab Start für die neue Gerätereihe verfügbar: Codesys V3.5, Python, C, OpenPLC, FHEM und Node-RED. In Kürze folgt noch FourZero, was die Türe zur Programmierung nach IEC 61499 (verteilte Steuerungssysteme) eröffnen soll.