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Computer-on-Modules: Echtzeit für Fog-Server

In Zeiten von Industrie 4.0 ist Echtzeit zwischen Maschinen und Anlagen und ihren zu- und abführenden Systemen gefordert. Virtualisierte Fog-Server in redundanter Auslegung sind dafür prädestiniert. Basis hierfür sind Computer-on-Module mit 10 GbE Echtzeit-Vernetzung.

Fog-Server, Congatec Bildquelle: © Congatec

Wollen Maschinen- und Anlagenbauer kollaborierende Systeme entwickeln, geht es um die Inter­aktion zwischen bislang unabhängig von­einander betriebenen, diskreten Fertigungs­einheiten. Alles soll deutlich fließender werden, sodass sich die bislang segmentierte Fertigung in Richtung Pro-zessindustrie entwickelt. Von den Kommunikationsanfor­derungen her ergibt sich daraus eine neue Kommunikationsebene in der Automatisie­rungspyramide, die zur Intermaschinen­kommunikation dient und die sich oberhalb der maschinen- oder anlageninternen Pro­zessebene einfügt. Und so wie die Kommu­nikationsanforderungen von der Feld- zur Pro­zessebene klar steigen, steigt das Daten­volumen auch auf diesem Level nochmals deutlich gegenüber den bislang üblichen Feldbussen und industriellen Ethernet-Lö­sungen auf Feld- und Prozesslevel. Zudem ergeben sich mit kollaborativer Robotik neue Anforderungen, wie die Situational Awareness (Situative Umgebungserkenntnis), die beispielsweise über Infrarot-, Ultraschall- und Vision-Systeme umgesetzt wird. Insbesondere letzere können dabei enorme Datenströme produzieren und stellen immense Datenanalyse-Anforderungen.