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IIoT-Gateways: Microsoft, OPC Foundation und Moxa kooperieren

Moxa, Microsoft und die OPC Foundation kooperieren in Sachen IoT und präsentieren ein erstes Ergebnis: Ein industrielles Gateway mit integriertem OPC UA Publisher-Modul, das schon bald in einem Starter-Kit verfügbar ist.

Moxa-Gateway MC 1121 Bildquelle: © Moxa

Durch den Einsatz von Windows 10 IoT und eines OPC UA Publisher-Moduls bietet das Gateway ‚MC-1121‘ eine Möglichkeit, Daten von Feldgeräten sicher und zuverlässig in die Cloud zu bringen.

Moxa hat eng mit der OPC Foundation und Microsoft zusammen gearbeitet, um die Funktionalität von OPC UA zu übernehmen. Unter anderem wird Hardware von Moxa für das Testen von Windows-10 im IoT genutzt. Zum Einsatz kommt Moxas MC-1121-Serie von IIoT-Gateways. Diese übergeben Gerätedaten an die Cloud und unterstützt das OPC UA Publisher-Modul, wodurch die Datenübertragung in den Azure IoT-Hub erfolgen kann. Die Gateways verfügen laut Moxa über eine Vielzahl von Schnittstellen, um Ethernet-, serielle sowie I/O-Geräte anzubinden und sie können zusammen mit ‚Microsoft Connected Device Studio‘ genutzt werden. Das soll sie zur Alles-in-einem-Lösung für kleine bis mittelgroße Installationen oder für die leichte Anbindung großflächiger Installationen an die Cloud machen. Zudem wurde als Kollaborationsprojekt zwischen Moxa, Microsoft und der OPC Foundation ein Starter-Kit zusammengestellt, das aus dem Gateway MC-1121 mit Windows 10 IoT sowie dem OPC UA Publisher besteht und ab dem ersten Quartal 2018 erhältlich sein soll.

Thomas J. Burke von der OPC Foundation Bildquelle: © OPC Foundation

“Indem die Moxa-Gateways die OPC UA-Technologie nutzen, gehen sie die Integration von Informationen zwischen Steuerungssystemen an”, sagt Thomas J Burke, Präsident der OPC Foundation.

Die Ergebnisse der Zusammenarbeit will Moxa auf der diesjährigen IoT Expo in Taipeh mit einer Live-Demonstration zeigen. Eine Applikation soll zeigen, wie einfach es ist, Daten von verschiedenen Geräten und Sensoren, wie Temperaturfühlern oder Kühlflüssigkeits-Messaufnehmern sowie weitere Signale zu erfassen und dann mittels OPC UA Publisher-Modul in Windows 10 IoT an die Microsoft Azure Cloud zu senden.

Skalierbare Lösung erforderlich

OPC UA wird schon lange Zeit als Methode genutzt, um die OT- und IT-Welt zu verbinden. Es ist wichtig für das industrielle Internet of Things (IIoT), in dem viele Geräte und Systeme, die unterschiedliche Protokolle nutzen, miteinander kommunizieren müssen. Ursprünglich arbeitete OPC UA an einem Client-Server-Modell. Wenn jedoch hunderte oder tausende von Geräten über mehrere Standorte miteinander verbunden werden müssen, ist eine skalierbare Lösung erforderlich. Das führte dazu, dass sich die Foundation mit einem Publisher-Subscriber-Modell beschäftigte, das eine optimierte Kommunikation mit höherer Skalierbarkeit und Widerstandsfähigkeit bietet.