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Investition: Eine halbe Milliarde Euro für Supercomputer

In Baden-Württemberg soll bis 2024 rund eine halbe Milliarde Euro in Supercomputer und ihre Infrastruktur fließen. Damit wolle das Land seine Spitzenposition im Bereich der Höchstleistungsrechner ausbauen, so die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer in Stuttgart.

Michael Resch und Theresia Bauer Bildquelle: © dpa

Theresia Bauer (re.), baden-württembergs Ministerin für Wissenschaft, und Michael Resch (li.), Leiter des Höchstleistungsrechenzentrums an der Universität Stuttgart, vor dem Supercomputer 'Hazel Hen'

Das Geld kommt vom Bund, dem Land, den Hochschulen selbst und der Helmholtz-Gemeinschaft. In Stuttgart gibt es den Supercomputer Hazel Hen, der etwa hunderttausend Mal schneller als ein Laptop ist. Er steht auf Platz 17 der 500 weltweit stärksten Rechner. Hazel Hen soll 2019 durch einen neuen Supercomputer namens Hawk abgelöst werden, wie der Leiter des Höchstleistungsrechenzentrums an der Universität Stuttgart, Michael Resch, sagte. Die Investitionskosten werden mit rund 38 Mio. Euro veranschlagt. Hawk soll fünf bis sechsmal schneller sein als sein Vorgänger Hazel Hen.