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AMD erobert Industrie-Computer

12. September 2019, 08:30 Uhr   |  Christian Blersch


Fortsetzung des Artikels von Teil 5 .

Heimische Anbieter

eNUC-Hersteller haben bisweilen mit einem Wettbewerb zu tun, der sich nur auf den ersten Blick als besonders preisgünstig darstellt – und zwar die kommerziellen NUC-Lösungen aus asiatischer Fertigung. Doch diese können mit den Anforderungen an Robustheit und Langzeitverfüg-barkeit des Embedded-Marktes nicht mithalten. Deshalb gibt es heute viele OEM-Kunden und industrielle Endanwender in Europa, die auf Systeme nach dem eNUC-Standard Wert legen. 

eNUC Box-PCs von E.E.P.D.
© E.E.P.D.

Der eNUC Box-PCs von E.E.P.D. ist auch für den Fahrzeugeinsatz prädestiniert. Dafür sorgen zum einen die hochwertige integrierte fahrzeugtaugliche Weitbereichsstromversorgung von 8 V bis maximal 32 V und die Eingänge für Dauerplus (Klemme 30) und Zündungsplus (Klemme 15). 

Genauso wichtig ist ihnen zudem eine Produktion im Heimatmarkt. Der Bedarf hierfür kann dabei unterschiedlichste Beweggründe haben. So ist es dem einen wichtig, dass schnell auf Probleme im Feldeinsatz reagiert werden kann, wie etwa bei der hochsensiblen Just-in-Time Automobilproduktion. Dem anderen ist generell die Entwicklungsqualität, die das Attribut ‚Made in Germany‘ verkörpert, wichtig, weil man bei den eigenen Maschinen und Anlagen höchste Qualität gewährleisten will.

Für viele ist außerdem die Sicherheit vor ausländischer organisierter Werksspionage oder Sabotageanfälligkeit essenziell, weshalb man ausschließlich mit den Kernländern der Europäischen Union (EU12/15) zusammenarbeiten möchte. 

Aufgrund all dieser Anforderungen gibt es trotz der im IT-Segment mittlerweile hohen asiatischen Vormachtstellung weiterhin einen großen Markt für Embedded und Industrie-PCs ‚Made in Germany‘. Legt man Wert auf hohe Qualität – wie die deutsche Industrie bei der eigenen Produktion und/oder in den eigenen Produkten – senkt das auf lange Sicht die TCO des Kunden, was bei langlebigen Investitionsgütern und Produktionsequipment von entscheidender Bedeutung ist; denn Ausfälle, ungeplanter Wartungsaufwand und schlechter Service sind extrem teuer und überschreiten im ersten Schadensfall meist deutlich die Investitionskosten in einen vergleichsweise günstig zu beziehenden Box-PC.

Autor: Christian Blersch ist Geschäftsführer bei E.E.P.D.

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1. AMD erobert Industrie-Computer
2. Mehr Intelligenz am Edge
3. Integrierte Sicherheit
4. Standardisierte Features auf nur 10 cm x 10 cm
5. Breites Ökosystem
6. Heimische Anbieter

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