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Internet of Things: OPC UA - ein Muss für die Industrie (Teil 2)

OPC UA gilt als der neue Kommunikations-Standard der industriellen Automation. Teil 1 erläuterte, warum eine neue Kommunikationstechnik in der Automation nötig ist und beschrieb die OPC-UA-Methoden. Teil 2 geht auf die OPC-UA-Pub/Sub-Methoden und die Macht der Modellierung ein.

OPC UA verändert die Automation Bildquelle: © Bild: Computer&AUTOMATION, Quellen: Kuka, Fotolia/Jürgen Sieg, sdecoret

Der Slogan ‚IT meets OT‘ wird dank OPC UA Realität und bringt wertvollen Mehrwert für die seit über 30 Jahren im Dornröschenschlaf ruhende OT – was die konsequente IT-Nutzung angeht. Einen großen Anteil hierbei haben die Methoden bei OPC UA. Damit alle Vorteile von OPC-UA-Client/Server-Methoden auch in harter Echtzeit genutzt werden können, haben einige Mitglieder der PLCopen und des VDMA anlässlich des Devokos-Projektes und des VDMA-OPC-UA-Demonstrators eine Arbeitsgruppe gebildet, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, die OPC-UA-Methoden auch auf Basis von OPC UA Pub/Sub zu realisieren. Es war von vorneherein eine wichtige Anforderung, dass die Modellierung von Pub/Sub-Methoden sich so wenig wie möglich von der von Client/Server-Methoden unterscheiden sollte, damit ein einfacher Umstieg möglich wird. Wie immer bei OPC UA sollten auch die Pub/Sub-Methoden technologieunabhängig sein und sowohl für SPS-Programmierung, Node.js aber auch für Hochsprachen wie C/C++, Java, C# zur Verfügung stehen. Schließlich war eine weitere wichtige Anforderung, die Pub/Sub-Methoden so performant und effizient wie möglich zu implementieren – es geht ja hauptsächlich um den Einsatz unter harten Echtzeit-Bedingungen.