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Wie reif ist das IoT?: Die Elektronik-Studie "Internet of Things"

Auf lange Sicht wird das "Internet der Dinge" wohl unseren gesamten Alltag durchdringen, derzeit tut das nur der Begriff. Doch welche konkreten Funktionen stecken dahinter? Wie sieht der Zeithorizont aus? Wie ist der aktuelle Stand der Technik? Und wo geht es hin? Diese und weitere Fragen beantwortet die Elektronik-Studie "Internet of Things".

Internet of Things, Xtravagan Fotolia Bildquelle: © Xtravagan Fotolia

Die Elektronik-Industrie steht derzeit an der Schwelle zur Implementierung von IoT-Funktionen auf breiter Front. Nach den Ergebnissen der Studie „Internet of Things“ der Zeitschrift Elektronik bieten derzeit bereits 34 Prozent neuer Geräte IoT-Funktionen. Zukünftig geht man davon aus, dass mehr als 75 Prozent aller Geräte IoT-fähig sein werden.

Relevanz IoT M2M, Elektronik Bildquelle: © Elektronik, WEKA FACHMEDIEN

Relevanz von IoT/M2M für die Produktstrategie heute (links) und in fünf Jahren (rechts).

IoT-Fähigkeit bedeutet natürlich auch, dass mindestens ein Kommunikationskanal vorhanden sein muss. Welche M2M-Technologien (Machine to Machine) haben dabei die beste Aussicht auf Erfolg und werden sich im IoT-Umfeld durchsetzen? Am meisten trauen hier die befragten Fachleute dem klassischen WLAN zu, gefolgt von Bluetooth und Mobilfunk.

Interessant ist die Einschätzung der Relevanz des IoT und von M2M-Technologien für die eigene Produktstrategie. Während aktuell rund 20 Prozent der Befragten IoT/M2M für wichtig bzw. ex-trem wichtig halten, ergibt sich für einen Zeithorizont von fünf Jahren ein Anteil von 68 Prozent für die beiden Top-Werte.

Welche Gruppen haben den größten Einfluss auf die Entwicklung von IoT/M2M und wie beeinflusst IoT/M2M das Geschäftsmodell? Während den Endkunden mit 27 Prozent der größte Einfluss zugetraut wird, liegen Produkt-hersteller mit 17 Prozent und die Hardware-Anbieter mit ebenfalls 17 Prozent direkt auf den Plätzen dahinter. Bezüglich des Geschäftsmodells gehen rund 50 Prozent der Marktteilnehmer davon aus, dass man mit IoT/M2M-Funktionen höhere Gerätepreise erzielen kann, aber einen noch größeren Hebel sieht man mit über 80 Prozent beim Verkauf zusätzlicher Dienste.

Geschäftsmodell IoT M2M, Elektronik Bildquelle: © Elektronik, WEKA FACHMEDIEN

Einfluss von IoT/M2M auf das Geschäftsmodell. Links Höhere Preise durch IoT-Fähig­keit durchsetzbar. Rechts: Zusätzliche Dienste dank IoT-Fähigkeit vermarktbar.

Die Implementierung von IoT/M2M-Technologien ist keineswegs einfach in der Umsetzung. Deshalb wirft die IoT-Studie auch einen detaillierten Blick auf die Hindernisse bei der Entwicklung. Als größtes Hemmnis identifiziert die Studie Sicherheitsaspekte, während die Komponentenkosten als weniger relevant eingeschätzt werden.

Ferner nimmt die Studie auch noch andere Aspekte – wie das sematische Web, Standardisierungs und Sicherheitslösungen – sowie die Anbieter und Distributoren und deren Produktsortiment und deren technische Unterstützung unter die Lupe.

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