Schwerpunkte

Dynabook

Wearables in der Industrie

29. Januar 2020, 14:26 Uhr   |  Günter Herkommer


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Hemmschuh Implementierung?

Remote-Support durch Experten – mühelos und ohne die Arbeit zu unterbrechen.
© Dynabook

Remote-Support durch Experten – mühelos und ohne die Arbeit zu unterbrechen.

Auch wenn die Vorteile von Assisted-Reality-Lösungen offensichtlich sind, entpuppt sich deren konkrete Einführung mitunter als Hindernis. Zum einen benötigen Anwender eine leistungsfähige Hardware mit schnellen Prozessoren und ausreichend Arbeitsspeicher.
Zum anderen müssen sich zusätzliche Geräte, wie etwa intelligente Datenbrillen, nahtlos in die bestehende Unternehmensinfrastruktur einfügen. In diesem Zusammenhang stellt häufig das Betriebssystem den Hemmschuh dar, basieren doch viele Datenbrillen auf Android, die Unternehmens-IT allerdings auf Windows.
Für Betriebe, die auf Assisted Reality setzen, empfiehlt sich daher, auf Windows-basierte Hardware zu setzen. Ein Beispiel ist der DynaEdge von Dynabook, der – je nach Modell – mit dem Betriebssystem Windows 10 oder Windows 10 IoT arbeitet. Diese Lösung lässt sich leicht als weiterer Client in ein bestehendes Netzwerk integrieren.
Während zwei unterschiedliche Systeme womöglich Schwachstellen offenbaren, die sich Hacker zunutze machen, schafft eine einheitliche Windows-Lösung eine geschlossene IT-Struktur im Unternehmen.

Businesscase eruieren

Um als IT-Verantwortlicher im Unternehmen zu entscheiden, ob und welche
AR-Lösung die passende ist, sollte im ersten Schritt die eigene Wertschöpfungskette überprüft werden. Hierzu zählt die Beantwortung folgender Fragen:

• Gibt es Aufgaben, die zu einer hohen Fehlerquote neigen?
• Lassen sich Bereiche erkennen, die durch zu hohe Kosten negativ auffallen?
• Könnten diese durch die Optimierung von Arbeitsschritten die Kosten senken
– beispielsweise durch eine Verringerung der Standzeiten von Maschinen oder die unnötige Herstellung von verschiedenen Prototypen?
• Arbeiten die Mitarbeiter noch analog?

Gemeinsam mit einem entsprechenden Technologiepartner lassen sich schließlich die Strategie für die AR-Lösung aufsetzen sowie die benötigten Hardware- und Software-Komponenten, um einen perfekten Ablauf im Unternehmen sicherzustellen. Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G wird das Thema AR/VR einen zusätzlichen Schub erleben und eine zentrale Rolle innerhalb der intelligenten Fabrik von morgen einnehmen.

Seite 4 von 4

1. Wearables in der Industrie
2. Was steckt hinter den Begrifflichkeiten?
3. Assisted Reality in der Praxis
4. Hemmschuh Implementierung?

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Wie benutzerfreundlich ist Virtual Reality?

Verwandte Artikel

NoName Company