Schwerpunkte

Touch-Technologie

Vom 'Consumer' zur Industrieanwendung

27. Februar 2013, 09:55 Uhr   |  Chris Ard

Vom 'Consumer' zur Industrieanwendung
© Touchnetix

Im Massenmarkt – Stichwort Smartphone – sind kapazitive Touchscreens heute Allgemeingut. Inwieweit haben diese Bedien-panels inzwischen Einzug in Applikationen der Industrie gehalten? Welche Hürden gilt es noch zu nehmen?

Der projiziert kapazitive Touch-screen (PCT), bei dem sich der Sensor hinter dem Deckglas des Dis-plays befindet, ist de facto die Standard-HMI-Technologie für die Mehrheit der Smartphones und Tablet-PC-Anwendungen. Die lediglich leichte Berührung des Displays, um eine Position oder eine Geste in das Gerät einzugeben, hat die Benutzer überzeugt. In der Anfangszeit der PCT-Technologie basierten die Touchscreens auf Standard-Mikrocon-trollern und waren – meist mit einer geringen Auflösung oder fest auf dem ­Display angeordneten sensitiven Tast-bereichen versehen – aus HMI-Sicht nicht besonders raffiniert. Mit diesen ersten Implementierungen ließen sich jedoch viele wertvolle Erkenntnisse sammeln. Denn jetzt erfolgt die Umsetzung dieser Pionierarbeit im stark wachsenden Markt der mobilen Endgeräte: Alle aktuellen Touchcontroller sind für Multitouch geeignet; die meisten unterstützen bis zu zehn Berührungen. Einige Betriebssysteme, Treiber und manche Anwendungssoftware unterstützen diese große Anzahl von Berührungspunkten jedoch nicht. Um dennoch eine hohe Bedienfreundlichkeit zu erreichen, besteht die Möglichkeit, einen Teil der Touches zu verwenden und die anderen – nicht erwünschten – Touches bereits im Chip des Controllers zu unterdrücken.

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1. Vom 'Consumer' zur Industrieanwendung
2. Die EMV-Anforderungen
3. Die Features des „Multitouch“
4. „Gute“ und „schlechte“ ­Touchscreens
5. Taugen Standard-PCTs?
6. So funktioniert ein PCT

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