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Touch-System

Um Haptik ergänzen

19. Februar 2018, 00:00 Uhr   |  Luisa Fernanda Garcia Cuartas, Mathias Albrecht

Um Haptik ergänzen
© Bild: Computer&AUTOMATION, Quelle: Siemens

Mit Extension Units lassen sich HMI-Geräte um haptische Elemente erweitern. Für die Anbindung gibt es mehrere Möglichkeiten – von der direkten Hartverdrahtung bis hin zur busfähigen Kommunikation via Profinet oder Profisafe.

Maschinen- und Anlagenbauer müssen ihren Kunden häufig individuelle HMI-Systeme ausliefern, die am besten direkt an der Maschine zugänglich sind – montiert via Tragarm oder Standfuß. Eine neue rundum IP65 geschützte Systemlösung kombiniert jetzt die Vorteile eines Bediengerätes mit flexiblen und individuellen Erweiterungsmöglichkeiten durch Taster und Schalter. Die Extension Units sind als zusätzliche Komponente der Simatic-HMI-PRO-Geräte von Siemens konzipiert. Sie ergänzen Bediengeräte um frei wählbare und leicht aufbaubare Bedienfelder in der gleichen hohen Schutzart. Die Einheiten gibt es in insgesamt vier Größen von 12 bis 22 Zoll mit einer jeweils unterschiedlichen Anzahl möglicher Bedienelemente. Dabei kann die Extension Unit passend zur Displaygröße des Bediengerätes gewählt werden. Ferner lassen sich bis zu zwei Extension Units an einem Gerät einsetzen – die Zahl der möglichen Konfigurationen ist praktisch unbegrenzt. Neben der klassischen hartverdrahteten Variante (Hardwired), bei der die Bedienelemente direkt mit der übergeordneten Steuerung verdrahtet werden, stehen busfähige Versionen mit Profinet und Profisafe zur Verfügung. Je nach Anforderung, vorhandenem Platz und Designaspekten erhält der Maschinenbauer damit die Möglichkeit, die für seine Maschine passende Kombination individuell auszuwählen und umzusetzen – und zwar mit Standardkomponenten.

Montage der Bedienelemente

1_Extension-Units
2_Schutzfolie abschneiden
3_Festschrauben des Bedienelementes

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Ein weiterer Vorteil: Extension Unit und Bediengerät sind getrennt voneinander austauschbar, sodass auch Nachrüstungen und/oder der Austausch nur einer Komponente möglich sind. So kann beispielsweise mit einer neuen Extension Unit der Wunsch des Kunden nach mehr oder anderen Bedienelementen einfach und kostengünstig erfüllt werden, da das Bediengerät ja weiter genutzt werden kann. Somit ermöglicht das Baukastensystem aus Bediengerät und Extension Unit eine standardisierte Visualisierung und Anlagenbedienung. Der Maschinenbauer kann damit für jeden Kunden eine individuelle Lösung aufbauen und in sein Maschinendesign integrieren.

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1. Um Haptik ergänzen
2. Auswahl und Konfiguration
3. Einbindung in die Automatisierung
4. Bis zu 12 Einbauplätze

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