Schwerpunkte

Industrie-PCs

Um 20 % produktiver

07. November 2018, 00:00 Uhr   |  Michael Naumann

Um 20 % produktiver
© Noax Technologies

Spänenflug, Vibration und Spritzwasser: Mit solchen Einflüssen müssen Industrie-PCs bei der ­Produktion von Spannwerkzeugen zurechtkommen. Mit BDE- und CAD-Software an Board steigern sie dabei die Produktivität um 20 %.

Alsto Präzisionsspannwerkzeuge aus dem baden-württembergischen Burladingen produziert Spannwerkzeuge und Werkzeugaufnahmen für Maschinen, die in holzverarbeitenden Betrieben zum Einsatz kommen. Die Produktion der verschiedenen Werkzeuge verläuft in mehreren Stufen. Zunächst werden in den sieben Dreh-Fräszentren aus zylinderförmigen Stahlrohlingen die gewünschten Teile vorgedreht und gefräst. Dabei sollen möglichst viele Arbeitsgänge in einer Auf­spannung erledigt werden, denn jedes erneute Einspannen bedeutet Qualitäts- und Quantitätsverlust. „Ich möchte jedes Teil mit nur zwei Aufspannungen soweit haben, dass es in die Härterei kann“, erklärt Geschäftsführer Alexander Alber, der das Unternehmen im Jahr 2006 gegründet hat.

Bei diesen Aufgaben sind Industrie-PCs von Noax im Einsatz. Sie liefern die nötigen Daten und CAD-Zeichnungen zum Programmieren der Maschinen. Die CAD-Zeichnungen zeigt der Industrie-PC klar und deutlich an, sodass die Mitarbeiter selbst kleinste Details erkennen können. Nach dem Drehen/Fräsen werden die Teile gehärtet. Diesen Vorgang vergibt Alsto an andere Unternehmen. Dabei wird Kohlenstoff mit Hilfe von Gas etwa 1 mm in die Oberfläche des Stahlteils eingebracht. Anschließend werden die Teile sandgestrahlt, mit einer dunklen Schutzschicht überzogen und wieder an Alsto zurück­geliefert, wo sie von einer Spezialmaschine hochglanzpoliert werden, um die Rautiefe zu halbieren. Denn je geringer die Rautiefe, desto besser ist das Teil vor ­Korrosion geschützt. Nach der Fertigbearbeitung hat sich der Masseschwerpunkt des Werkstücks verändert und wird durch Auswuchten korrigiert. Um stets qualitativ hochwertige und konstante Produkte zu liefern, erfolgt die Endbearbeitung in einem Raum mit konstanter Temperatur, der durch eine Klimaschranke getrennt ist. Nun wird im letzten Arbeitsschritt die Beschriftung per Laser vor-genommen. Danach sind die Werkzeuge und Werkzeug-Aufnahmen fertig für den Versand. 

Die IPCs unterstützen den Unternehmer vor allem im ersten Arbeitsschritt, und zwar beim Bearbeiten der Teile in den Dreh- Fräszentren. Sie zeigen die Konstruktionszeichnung in Form von 2D-CAD-Daten an und geben die Parameter vor, mit denen die Maschinen programmiert werden.

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1. Um 20 % produktiver
2. Mehr Leistung dank Betriebsdatenerfassung
3. Informationen für alle Mitarbeiter

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