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Remote Assistance in der Instandhaltung

10. Juni 2021, 10:52 Uhr   |  Andrea Gillhuber

Remote Assistance in der Instandhaltung
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Auch während einer Pandemie fallen Wartungs- und Reparaturarbeiten an. Neue Bedienkonzepte können dabei helfen. Mit Merged Reality treiben Service-Anbieter ihre digitale Transformation voran.

Das vergangene Jahr hat Service-Anbieter vor große Herausforderungen gestellt. Um während einer globalen Pandemie die Wartungs- und Reparaturservices für ihre Kunden aufrechtzuerhalten und gleichzeitig ihre Mitarbeiter zu schützen, benötigten sie innovative Lösungen. Darüber hinaus haben Fertigungsunternehmen längst erkannt, dass sie die Chancen von Servitization, der Erweiterung des Portfolios um Dienstleistungen oder eine Kombination von Produkt und Service, nutzen müssen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Geschäftskontinuität zu wahren, ist für Unternehmen, die auf Servitization setzen, von zentraler Bedeutung.

Gefragt sind daher Software-Lösungen, um aus der Ferne mit Kunden und Anwendern zu kommunizieren und die Effizienz der Ferndiagnose und
-wartung zu steigern.

Merged-Reality-Technologie im Remote-Support

IFS Remote Assistance basiert auf Augmented- (AR) und Merged-Reality-Technologie (MR) und verbindet zwei Echtzeit-Videoströme zu einer interaktiven Umgebung auf einem handelsüblichen Tablet oder Smartphone. So können Techniker vor Ort oder sogar der Kunde selbst den realen Situationskontext mit den Experten im Support teilen. Diese wiederum interagieren in Echtzeit mit dem hiesigen Personal und können Lösungswege anleiten. Der visuelle Aspekt der Technologie ermöglicht eine schnellere Identifikation des Problems und eine effizientere Lösungsfindung als beispielsweise bei rein telefonischem Support. Die Service-Experten können das, was der Kunde oder Techniker vor Ort vor sich sieht, in der Merged-Reality-Lösung berühren, Bilder einfrieren oder teilen. Sie können Handgesten verwenden oder sogar reale Objekte wie etwa Spezialwerkzeuge in die MR-Umgebung einfügen.

Ein weiterer Vorteil der Lösung: Der Kunde oder Techniker benötigt kein installiertes System und oder eine App. Ein mobiles Gerät wie Smartphone oder Tablet mit einem Webbrowser genügt, um IFS Remote Assistance zu nutzen. Spezielle Geräte für Augmented und Virtual Reality wie Smart Glasses können für besondere Anforderungen in der Fertigung oder an abgelegenen Standorten mit suboptimaler Netzabdeckung ein nützliches Instrument sein, erfordern jedoch auch zusätzliche Investitionen und Schulungen der Mitarbeiter.

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1. Remote Assistance in der Instandhaltung
2. Intuitive Bedienbarkeit und nahtloser Wissenstransfer

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