Schwerpunkte

HMI-Oberflächen

Flexibel visualisieren

04. Oktober 2018, 00:00 Uhr   |  Ingrid Traintinger


Fortsetzung des Artikels von Teil 4 .

Content und Layout getrennt

Logik hinter den grafischen Elementen
© Sigmatek

Auch die Logik hinter den grafischen Elementen lässt sich ohne vertiefende Programmierkenntnisse in einem grafischen Editor einfach aus baukastenähnlichen Elementen zusammensetzen.

Content und Layout bleiben ganz bewusst getrennt, die Logik hinter den grafischen Elementen ist von diesen unabhängig. Auch sie lässt sich ohne vertiefende Programmierkenntnisse in einem grafischen Logik-Editor einfach aus ‚Puzzle-ähnlichen‘ Elementen (Function Blocks) zusammensetzen. Es gelang, die Vorteile der Objektorientierung auch im Bereich der Visualisierung nutzbar zu machen. Wie die grafischen Elemente lassen sich die dahinter liegenden Funktionen ebenfalls beliebig wiederverwenden und modifizieren. Das Verbinden von Optik und Funktion erfolgt durch einfaches Referenzieren im Grafik-Editor.

„Die Trennung von Inhalt und Optik ermöglicht Maschinenbauern, Visualisierungsprojekte in zahlreichen Darstellungsvarianten umzusetzen, etwa für unterschiedliche Nutzergruppen oder in OEM-kundenspezifischen Themen“, nennt Maximilian Leschanowsky einen weiteren Vorteil. „Fehlerbehebungen, Verbesserungen oder funktionale Änderungen müssen dennoch nur an einer Stelle vorgenommen werden, um für alle gültig zu sein. Das war uns besonders wichtig.“

Daneben ermöglicht die Trennung die flexible Anpassung des Designs einzelner Komponenten ohne Auswirkung auf deren Inhalt. So lassen sich etwa nachträglich Verbesserungen der Usability realisieren, ohne die Applikation zu verändern. Das erspart in vielen Fällen die Notwendigkeit einer erneuten Zertifizierung.

Ein weiterer Vorteil der Trennung: Die Entwickler müssen sich nicht um die inneren Zusammenhänge des Zielsystems kümmern. Sie können sich voll auf die Ergonomie der Bedienoberflächen konzentrieren. Die Erstellung der Visualisierung kann deshalb auch unabhängig von der Automatisierungslösung erfolgen. Der VisuDesigner unterstützt das Arbeiten in Entwicklungsteams mit Anbindung an eine Quellcode-Verwaltung und Versionskontrolle. So lässt sich die Aufgabe auch an einen entsprechend spezialisierten Softwaredienstleister auslagern.

Seite 5 von 7

1. Flexibel visualisieren
2. Lauffähigkeit auf unterschiedlichsten Anzeigegeräten
3. Kein responsive Design
4. Unbegrenzt anpassungsfähig
5. Content und Layout getrennt
6. Rasch zu gesicherten Ergebnissen
7. Voraussetzung für Plug & Produce

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Verwandte Artikel

SIGMATEK GmbH & Co. KG

SPS 2019