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Fenster zur Automation

12. Juni 2018, 01:30 Uhr   |  Günter Deisenhofer


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Visualisierung bis zu 100 Meter Distanz

WideLink-Betriebssystem, Kontron
© Kontron

WideLink ist ein vom Betriebssystem unab­hängiges Übertragungsverfahren nach IEEE1911, mit dem die Daten­kommunikation zwischen abgesetztem Visualisierungssystem und Steuerungs­rechner über ein Ethernet-Kabel realisiert wird. Visualisierungseinheiten können mit der Technologie bis zu 100 m entfernt vom Steuerungsrechner betrieben werden.

Mit der WideLink-Technologie von Kontron lassen sich Bildschirme sogar bis zu 100 Meter entfernt von der Signalquelle positionieren. Das Übertragungsverfahren schließt die digitalen Signale für den Bildschirm, die Rückmeldungen des Touch-Interfaces sowie USB- und Audio-Signale mit ein. WideLink tunnelt diese Signale durch ein gängiges Ethernet-Kabel und stellt sie am Endgerät ohne Zeit- oder Qualitätsverlust zur Verfügung. Zur Übertragung werden im Steuerungsrechner weder CPU noch Speicher belastet, ein Betriebssystem oder zusätzliche Software werden nicht benötigt. Die Bilddaten werden dabei verlustfrei und in einer Auflösung bis Full-HD übertragen. Die WideLink-Technologie wird sowohl integriert in einem leistungsfähigen Embedded-Box-PC als auch mittels WideLink-Transceiver angeboten, der herstellerunabhängig jeden PC mit dem entsprechenden Monitor verbindet. Als dezentrale Visualisierungseinheit eignet sich etwa der Kontron-FusionView-Industrie-Monitor mit integriertem WideLink-Interface. 

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1. Fenster zur Automation
2. Ampelsysteme zeigen Status
3. XXL-Monitore für Andon-Boards
4. Visualisierung bis zu 100 Meter Distanz
5. Rechenleistung direkt am Monitor
6. Schutz im industriellen Umfeld

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