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Fenster zur Automation

12. Juni 2018, 01:30 Uhr   |  Günter Deisenhofer


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Ampelsysteme zeigen Status

Vielfach prägen Ampelsysteme (Tower Lights) über den Maschinen das Bild von Fertigungsanlagen. Nach dem Ampelprinzip zeigen sie den Status von Maschinen an: grün – ok, gelb – erfordert Anpassung beziehungsweise Korrektur, rot – bedeutet einen Halt der Maschine.

Hinter der simplen Farbanzeige verbirgt sich das aus japanischen Produktionslehren abgeleitete Andon-Prinzip. Die Idee dahinter: Mitarbeiter in der Produktion rasch über Ort und Art des Problems informieren, um ein Eingreifen zu ermöglichen und auf diese Weise Produktionsausfälle zu vermeiden. Mit einer simplen Ampel ist es aber bei den heutigen hochkomplexen Maschinen und Prozessen nicht getan – es sollten ergänzend zu dem Maschinenstatus in Ampelfarben weitere Informationen angeboten werden. Auf dieser Grundlage können dann Entscheidungen getroffen werden. Zusätzlich zu den Ampelsystemen werden deshalb häufig Andon-Boards eingesetzt. Werden diese als echte Displays realisiert, haben sie gegenüber reinen Ampelsystemen den entscheidenden Vorteil, dass sie neben den Ampelfarben weitere Detail-Informationen anzeigen können, wie etwa Hinweise zu Art und Ort der Störung. 
 

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1. Fenster zur Automation
2. Ampelsysteme zeigen Status
3. XXL-Monitore für Andon-Boards
4. Visualisierung bis zu 100 Meter Distanz
5. Rechenleistung direkt am Monitor
6. Schutz im industriellen Umfeld

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