Schwerpunkte

Auslesen und Parametrieren

Die NFC-Alternative

25. Januar 2018, 00:00 Uhr   |  Richard Schmidmaier


Fortsetzung des Artikels von Teil 4 .

Sicherheit nach Maß

Natürlich müssen die Daten gegen unberechtigtes Auslesen oder Überschreiben gesichert sein. NFC erlaubt ein abgestuftes Sicherheitskonzept, je nach Bedarf: Ein mittlere Sicherheit gewährleistet ein Passwort-Schutz im Chip. Das EEPROM des Chips lässt sich mit einem 32-Bit Passwort schreib- beziehungsweise lese-schützen. Ein zweiter Sektor kann sogar standardmäßig von der NFC-Seite versteckt und nur durch die MCU zeitweise freigegeben werden, sodass auch unbefugtes Lesen nicht möglich ist. Zusätzlich zum Passwort-Schutz lassen sich Ende-zu-Ende-Ver­schlüsselung oder Zu- griffsschutz implementieren, was dann eine hohe Sicherheit gewährleistet. Zum Beispiel können Daten in der Firmware der Baugruppe verschlüsselt werden, bevor man sie in den Connected NFC Tag schreibt. Die Smartphone-App entschlüsselt sie dann. Der NFC-Kanal reicht hier nur die verschlüsselten Daten durch – und auch ein Angreifer würde nur Krypto-Text lesen können. Das Verschlüsselungsver-fahren können Anwender abhängig vom Wert der zu schützenden Daten stärker oder weniger stark aus­wählen. 

Zudem lässt sich der NFC-Betrieb per ‚silent mode‘ von der MCU aus temporär auf stumm schalten. In diesem Modus wird er per NFC-Phone nicht mehr erkannt und ist damit unsichtbar und nicht mehr ansprechbar. Per I²C-Kommando kann die MCU ihn aber jederzeit wieder aktiv schalten.

Autor:
Richard Schmidmaier ist Senior Marketing Manager NFC bei NXP.

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1. Die NFC-Alternative
2. Kleiner, besser, günstiger
3. Smartphone-Auswahl fast unbeschränkt
4. Entwicklung leicht gemacht
5. Sicherheit nach Maß
6. NFC-Produkte auf dem Markt

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