Panel-PCs: Für vielfältige Anwendungen

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Edelstahl bietet hohen Schutz

Ein SUS304-genormtes Edelstahlgehäuse und ein Full-Flat-Touchpanel, die zur Grundausstattung der Serie gehören, schützen die Geräte vor Oxidation und Korrosion durch Wasser oder saure sowie alkalische Flüssigkeiten, wie sie beispielsweise bei chemischen Fertigungsprozessen im Fahrzeugbau oder in Sanitäranlagen vorkommen. Der austenitische Chrom-Nickel-Stahl erschwert – aufgrund seines niedrigen Kohlenstoffgehalts und der Elektropolitur – die Ausbreitung von Keimen und Bakterien. Dies ist besonders für Branchen mit hohen Hygiene-Richtlinien von Vorteil.

In einigen Applikationsfällen – etwa in Chemiefabriken –, in denen starke Säuren oder Lösungsmittel angewendet werden, bietet Bressner auch die Möglichkeit SUS316-Gehäuse zu verbauen. Im Vergleich zum Typ 304 besitzt dieser Edelstahl auch einen Molybdän-Anteil von 3 %, wodurch die Korrosionsresistenz nochmal verbessert wird. Durch einen lückenlosen Aufbau zwischen Full-Flat-Touchpanel und den Gehäuse-Abdeckungen können Restkontaminationen vollständig vermieden werden. 

Darüber hinaus ist die ‚Orca‘-Serie mit einem Wärmeableiter ausgestattet, der durch eine interne Kühlung Schmutzquellen ausmerzt, die im Normalfall durch externe Kühlkörper auftreten können. Dafür wird ein sogenanntes Wärmerohr (Heatpipe) verwendet, welches an der zentralen Prozessoreinheit befestigt ist. Durch die thermischen Eigenschaften der Heatpipe kann eine große Wärmemenge von der CPU direkt über das Gehäuse nach draußen geleitet werden. Zudem ermöglicht das lüfterlose Design einen niedrigen Geräuschpegel im laufenden Betrieb.

Doch wie lassen sich die Monitore am Arbeitsplatz montieren? Neben einer klassischen VESA-Halterung können die Panel-PCs durch ein Wall-Mount Frame oder einen Table-Mount-Standfuß sicher an ihrem Bestimmungsort befestigt werden. Für beide Vorrichtungen kommt ein einheitlicher, U-förmiger Metallrahmen zum Einsatz, der entweder auf Arbeitsflächen oder an Wänden angeschraubt wird. Die ‚Orcas‘ können anschließend an den Einlassungen auf der linken und rechten Gehäuseseite mit Schraubgriffen rotiert und fixiert werden. Durch die vertikale Ausrichtung der externen Ein- und Ausgänge bleiben die Geräte platzsparend und einfach in ihrer Installation.