Industrie-PCs: Um 20 % produktiver

Fortsetzung des Artikels von Teil 2.

Informationen für alle Mitarbeiter

Neben einer effizienten BDE wollte er außerdem den Mitarbeitern sein Wissen zur Verfügung stellen. „Die ganzen Daten für die Produktion habe ich in meinem Kopf, aber mein Betrieb soll auch weiterlaufen, wenn ich mal nicht hier bin“, erklärt er. 

Höchstens zweimal müssen die Mitarbeiter auf eine Taste des IPC drücken oder den Touchscreen berühren, um die nötigen Informationen abzurufen. „Meine Mitarbeiter sollen es so einfach wie möglich haben, damit sie sich voll und ganz auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können.“ Bevor Alexander Alber die Industriecomputer in seinem Betrieb aufstellte, lagen alle Informationen für die Fertigung auf Papierblättern lose neben den Dreh-Fräszentren. Ein großes Problem dabei: Wenn ein Blatt reißt oder verschmutzt, dann muss es neu ausgedruckt werden – was den Betrieb aufhält. Mit den Industrie-PCs sind alle Konstruktionsdaten jederzeit verfügbar – die Mitarbeiter können sie nicht verlegen und sie werden auch nicht wie Papier durch Öl, Wasser oder Fingerabdrücke unleserlich. 

Neben dem PDF-Viewer für Konstruktionsdaten und einem selbst geschriebenen Programm hat Alsto die Software zur Betriebsdatenerfassung auf den IPCs installiert. Über die BDE erhält er genaue Rückmeldung über die Produktivität seines Unternehmens. „Bevor ich die Noax-IPCs hier aufgestellt hatte, konnte ich keine genauen Daten erfassen, da mussten meine Mitarbeiter oder ich die Angaben per Hand auf Zettel notieren, wodurch wir die Arbeitsabläufe immer wieder unterbrechen mussten. Wo ich keine exakten Zahlen ermitteln konnte, musste ich schätzen.“

Robustheit entscheidend

Alber schätzt die Industrie-PCs von Noax nicht nur wegen ihrer zahlreichen Funktionen, sondern weil sie von Grund auf solide konstruiert sind. Da sie unmittelbar auf den Dreh-Fräszentren zum Einsatz kommen, sind sie den Vibrationen der Maschinen ausgesetzt. Dazu kommen herumfliegende Stahlspäne, Spritzwasser sowie Wasserdampf, der während des Bearbeitungsprozesses in den Dreh-Fräszentren häufig entsteht. Die komplett geschlossene Bauweise der Industrie-PCs verhindert, dass Späne, Wasser oder das Kühlschmiermittel beim Computer zu Schäden führen. „Und es hat mir auch sehr gefallen, dass die ausgewählten IPCs keine Außenlüfter haben“, erklärt Herr Alber, „denn die gehen leicht kaputt und dann kann man den Rechner vergessen.“

Autor:
Michael Naumann ist freier Fachjournalist aus München.