HMI-Obeflächen: Flexibel visualisieren

Flexibilität und Offenheit, Trennung von Optik und Funktion sowie Web-Technologie als Basis: Das sind die Kern-Attribute für ein Visualisierung-Tool, mit dem Entwickler die Anforderungen moderner HMI-Lösungen einfach umsetzen können.

Die webbasierte Visualisierung Bildquelle: © Sigmatek

Die Visionen und Ziele von Industrie 4.0 verlangen höchste Flexibilität und Offenheit von Produktionsanlagen. Die im industriellen Internet der Dinge (IIoT) zur Verfügung gestellten Daten zu visualisieren, bleibt nicht länger an eine bestimmte Stelle innerhalb der Automatisierungslösung gebunden.

In Zukunft werden die Maschinen immer mehr Entscheidungen autonom treffen. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb wird das Bedienen und Beobachten durch den Menschen weiterhin eine wichtige Funktion jeder Maschinenautomatisierung bleiben. Am Übergang in die neue Welt der Automatisierung haben sich allerdings auch die Anforderungen an die Visualisierung verändert.

Anforderungen an die Visualisierung

Maximilian Leschanowsky Bildquelle: © Sigmatek

Maximilian Leschanowsky: „Mit seinem modularen Baukastensystem ermöglicht der ‚Lasal VisuDesigner‘ das Erstellen aufwendiger Visualisierungen ohne nennenswerte Programmierkenntnisse.”

Jede Maschine mit einem Monitor samt spezifischer Anzeige- und Bediensoftware auszustatten, genügt nicht mehr. Bereits heute erwarten Bediener, an verschiedenen Stellen einer Maschine – oft an den einzelnen Optionsmodulen – Terminals unterschiedlicher Größe vorzufinden. Auch der Einsatz mobiler Bediengeräte nimmt zu. Weiter soll durch Visualisierung per Internetzugriff die Instandhaltung vereinfacht werden. Schließlich erwarten Führungskräfte Informations- und Eingriffsmöglichkeiten über Bürocomputer und Mobilgeräte, möglichst auch maschinenübergreifend und ebenso außerhalb des Unternehmens. Dabei ist die Erwartungshaltung an eine moderne Bedienoberfläche auf allen Ebenen vom Benutzerkomfort heutiger Smartphones und Tablets geprägt.

All diese Anforderungen müssen beim Design von HMI-Oberflächen berücksichtigt werden. Die Erstellung von ­Visualisierungen war bereits im Engi­neering Tool ‚Lasal Screen‘ von Sigmatek kom­fortabel möglich, auch über mehrere Automatisierungsprojekte hinweg. Jetzt bietet das Unternehmen mit ‚Lasal VisuDesigner‘ eine neue Lösung. „Um Automatisierungssoftware-Ent­wickler bestmöglich bei der Bewältigung ihrer zukünftigen Aufgaben zu unter­stützen, schufen wir ein völlig neues, ­flexibles und zugleich offenes Tool unter Verwendung aktueller Web-Technologien“, erklärt Maximilian Leschanowsky, Leiter Soft­waretools bei Sigmatek. „Die Bedienphilosophie ist sehr ähnlich ge­blieben, sodass sich Entwickler von bisherigen Lasal-Visualisierungen zuhause fühlen.“