Wearables: Smartwatches für die Fertigung

Fortsetzung des Artikels von Teil 3.

Interoperabilität

Der Einsatz von Apps auf mobilen Geräten muss gut geplant werden, wenn man Nischenlösungen vermeiden will. Erst wenn Apps mit den vorhandenen Systemen zusammenarbeiten, sind wirklich sinnvolle Lösungen realisierbar. Es muss möglich sein, in den Apps Daten aus vorhandenen Geschäftsapplikationen zu verarbeiten und die von Apps generierten Daten in die vorhandenen Systeme zurückzuschreiben. 
Die Workerbase-Plattform ist auf Inter-operabilität mit bestehenden Systemen und Geräten ausgelegt: So lassen sich über Konnektoren Business-Applikationen wie zum Beispiel ERP- und MES-Systeme integrieren. Zudem kann per Bluetooth bestehende Hardware angeschlossen werden – wie etwa RFID-Leser oder Waagen. 

Für Anwendungen, in denen ein großes Display erforderlich ist, bietet die Smartwatch Tablet-basierte Apps an. Diese ­eignen sich zum Beispiel für die Anzeige von PDF-Skizzen oder Terminals zur Bestellung von Materialnachschub. Auch für Anwendungen in der Kommissionierung ist die Anbindung an andere Systeme entscheidend. So lassen sich etwa Picking-Listen aus SAP-Systemen auf der Smartwatch darstellen. Mitarbeiter können mit dem integrierten Barcode-Scanner Teile picken, Aktionen auf dem Bildschirm der Uhr bestätigen und die Informationen per Schnittstelle zurück an SAP schreiben.