Achema 2018: Treffpunkt der Prozessindustrie

Bei der Achema 2018 steht das Frankfurter Messegelände vom 11. bis 15. Juni ganz im Zeichen der Prozessindustrie. Die im dreijährigen Turnus stattfindende Messe soll die positive Branchenstimmung sowie den Digitalisierungs-Trend widerspiegeln.

Besucher und Aussteller der Achema Bildquelle: © Dechema

Die Vorzeichen für die Messe sind gut: Positive Impulse bekommt die Achema aus ihren Kernbranchen. Laut ZVEI wuchs etwa der Umsatz bei der elektrischen Prozessautomation 2017 um 8,8 %. Die Organisatoren rechnen damit, dass die Achema von diesen Effekten profitieren und die Zahlen der Vorjahre möglicherweise leicht überbieten wird. „Wir sehen in einigen Ausstellungsbereichen – wie der Automation, der Pharma-, Verpackungs- und Lagertechnik, aber auch in der mechanischen Verfahrenstechnik – ein  deutliches Wachstum, das zu positiven Erwartungen Anlass gibt“, sagt Dr. Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Achema Ausstellungs-GmbH. Konkret rechne man mit rund 3800 Ausstellern und 167.000 Teilnehmern aus über 100 Ländern.

Die diesjährige Messe-Ausgabe soll den Digitalisierungs-Trend widerspiegeln – speziell mit den beiden Fokusthemen ‚Flexible Production‘ und ‚Chemicals and Pharma Logistics‘. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Modularisierung – vom Engineering bis zum automatisierten Betrieb. Mit dem gemeinsamen Themenstand ‚Modulare Produktion‘ wollen ZVEI, Namur, Dechema und VDMA in Halle 9.2, Stand D41, zeigen, wie flexible Produktion in der Praxis aussieht. 

Neben der Ausstellung geben die Vorträge im Kongressprogramm Einblicke in die aktuelle Forschung und zeigen neueste wissenschaftliche Ergebnisse auf. 

Bei den ‚Praxisforen‘ werden markt- und praxisrelevante Themen in räumlicher Nähe zu den jeweiligen Ausstellergruppen präsentiert und diskutiert. Hier stehen Industrielle Anwendungen, Trends sowie neue Produkte und Dienstleistungen im Bereich der chemischen Technik, Biotechnologie und Prozessindustrie im Vordergrund.

Gründerpreis zum Zweiten

Auch der 2015 erstmalig vergebene Achema-Gründerpreis wird am ersten Messetag im Rahmen der Eröffnungssitzung vergeben. Im von der Dechema, dem High-Tech Gründerfonds und den Business Angels FrankfurtRheinMain getragenen Wettbewerb haben 21 potenzielle Unternehmer Businesspläne aus allen Bereichen der chemischen Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie eingereicht. Zehn Finalisten dürfen sich im Rahmen der Achema am Gründerpreisstand präsentieren. Die drei Gesamtsieger werden im Rahmen der Eröffnung bekannt gegeben und erhalten jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro.