Fahrerlose Transportsysteme: Kompakte Steuerungen und Antriebe ein Muss

Fortsetzung des Artikels von Teil 4.

Neue Servo-Endstufe mit STO

Eine breite Palette an I/O-Modulen mit unterschiedlichen Funktionalitäten ermöglicht schließlich die Interaktion mit allen Arten von Sensorik und Aktorik. So gibt es Spezialmodule für Zähler, Wegmesssysteme und Thermoelemente, für Achspositionierung, Stromregelung und Messtechnik. Für die Bewegungssteuerung finden sich ebenfalls entsprechende Module, die sich aufgrund ihrer kompakten Bauform und hohen Funktionsdichte ideal für den Einsatz in ortsunabhängigen Einheiten eignen. Für FTS-Fahrmotoren prädestiniert ist beispielsweise die Servomotor-Endstufe mit ‚Safe Torque Off‘-Funktion, das DC 061 mit Resolver- und DC 062 mit Inkrementalgeber-Eingang. Zur SPS IPC Drives neu hinzu kommt ein Schrittmotormodul zur Ansteuerung zweiphasiger Schrittmotoren (ST 151). Dieses verfügt über einen Inkrementalgeber-Eingang für Positionsrückmeldungen sowie STO. Ebenfalls mit einem Inkrementalgeber ausgestattet ist das Modul SR 022 zum Regeln von Gleichstrommotoren.

Was schließlich die Kompatibilität der Automatisierungslösung teilauto­nomer Anlagenteile mit der umgebenden Anlage betrifft, so beginnt dies bereits bei der Software-Entwicklung: Im Falle der Sigmatek-Lösung werden die komplette Ablauf-, Bewegungs- und Sicherheitstechnik sowie die Visualisierung mit der objektorientierten Ent­wicklungsumgebung Lasal entwickelt, welche in besonderem Maße ein modulares, mechatronisches Maschinendesign unterstützt. Darüber hinaus existieren in Lasal umfangreiche Bibliotheken mit getesteten Technologiemodulen, mit denen sich der Programmier- und Testaufwand erheblich reduzieren lässt. Last but not least stehen für die Anbindung von Fremdsystemen oder von Fernwartungsmechanismen über das Internet Möglichkeiten wie etwa OPC UA, VNC Repeater oder integrierte Webserver zur Verfügung.

Autor:
Franz Aschl ist bei Sigmatek verantwortlich für das Innovationsmanagement.