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Artikel und Hintergründe zum Thema

Schmersal

Inka Krischke,

IO-Link für funktionale Sicherheit nutzen

Das IO-Link Safety Installationssystem von Schmersal © Schmersal

Schmersal stellte auf des diesjährigen SPS erstmals ein IO-Link Safety Installationssystem vor. Mehr zu den Details verrät Volker Heinzer, Strategischer Produktmanager Programmierbare Elektronische Systeme und Industrie 4.0 / IIoT bei Schmersal.

Volker Heinzer, Strategischer Produktmanager Programmierbare Elektronische Systeme und Industrie 4.0 / IIoT bei Schmersal. © Schmersal

Was genau hat Schmersal in Sachen IO-Link-Safety gezeigt? Wie sieht das Installationssystem aus?
Den Kern des Systems bilden zukünftig der IO-Link Safety Master und der IO-Link Safety Hub. Daran angeschlossen sind beispielhaft verschiedene Sicherheitszuhaltungen,- Sensoren,- Schalter und -Aktoren, sowie ein Temperaturregler. Die Schnittstellen dieser Geräte sind Standard IO-Link, IO-Link Safety, OSSDs oder elektromechanischen Kontakten.

Welche Produkte sind integriert?
In dem gezeigten Aufbau sind der Sicherheitssensor RSS362 und die Sicherheitszuhaltung AZM42 mit IO-Link Safety-Schnittstelle von Schmersal integriert. Ergänzt werden diese durch das BDF40 Bedienfeld, die Sicherheitsschaltgeräte AZ16, AZM161, RSS260 und die Sicherheitszuhaltung AZM300. Der IO-Link Safety Master verfügt über sechs IO-Link Safety Ports und zwei sichere digitale Ausgänge, der IO-Link Safety Hub über je vier 5-polige und 8-polige sichere Geräte-Ports.

Was ist das Besondere an dem Installationssystem?
Das System ermöglicht eine sichere bidirektionale Kommunikation und eine erweiterte Diagnose von Sensoren und Aktuatoren. Die Daten werden über dreiadrige Verbindungsleitungen mit M12-Steckern statt wie üblich über achtadrige Leitungen übertragen, was den Verdrahtungsaufwand und somit die Montagezeit erheblich reduziert und Verdrahtungsfehler nahezu ausschließt.

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Was haben Anwender davon?
Die IO-Link-fähigen Safety Devices liefern neben sicheren und Standard-Prozessdaten zusätzliche hilfreiche Informationen. Dies sind beispielsweise Identifikationsdaten – wie der Gerätetyp –, Status- und Diagnoseinformationen – wie etwa Tür offen/geschlossen, Betätiger im Grenzbereich – und Betriebsdaten – wie zum Beispiel wie oft Türen geöffnet oder geschlossen wurden oder wie oft sich Türen im Grenzbereich befanden. Diese Informationen erleichtern die Wartung und reduzieren ungeplante Maschinenstillstände. Außerdem kann durch das standardisierte IO-Link Kommunikationssystem ein fehlerhafter Anschluss schnell erkannt werden, das heißt Fehler lassen sich schneller beheben. Zudem verfügt IO-Link über eine Data-Storage-Funktion, mit deren Hilfe der Austausch eines Sensors oder Aktors einfach und schnell durchgeführt werden kann. Die Offline Parametriermöglichkeit ermöglicht es, Safety Devices auch außerhalb der Produktion vorab im Büro, einfach zu parametrieren und zu testen.

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