Safe Motion

Gefährliche Bewegungen gut abgesichert

18. Juni 2019, 2:30 Uhr | Thomas Kramer-Wolf
Safe Motion, Wieland
© Wieland Electric

Wie lassen sich gefährliche Bewegungen absichern? Eine Herausforderung für den Anwender, da unterschiedlichsten Möglichkeiten funktionale und normative Anforderungen gegenüberstehen. Eine Übersicht.

Geht es um die Anforderungen von ‚Safe Motion‘, stehen in der Regel fünf zentrale Themen im Vordergrund: Der erste Bereich betrifft das Arbeiten am Werkstück oder an der Maschine während der Bewegung sowie die Vermeidung eines potenziell gefährlichen Betriebs. Zum zweiten Themenfeld gehören beispielsweise das Bersten von Werkzeugen oder das Lösen von Werkstücken aus Halterungen. Etwas unüblicher, aber nicht weniger wichtig ist der garantierte Betrieb, beispielsweise einer Belüftung. Selbst wenn dieser in aller Regel nicht gewährleistet werden kann, lässt sich im Fehlerfall zum Beispiel der Zugang verhindern. Im vierten Themengebiet geht es um sämtliche Arbeiten an der Maschine, bei denen ein Einklemmschutz oder ein sicherer Stillstand erzielt werden soll. Übliche Anwendungen sind hier Gefahren durch Einzug des Werkers zwischen Walzen oder das Absacken von Werkstücken. Vergleichbare Anforderungen wie bei der Verhinderung des gefährlichen Betriebs bestehen zudem bei der Gewährleistung von Prozessqualität oder bei der Kollisionsvermeidung. Der fünfte Bereich schließlich umfasst die Optimierung von Arbeitsprozessen mittels sicherer Bewegungen. Hierzu können kürzere Stoppzeiten, das Freifahren oder die Zutrittsverhinderung während einer Bewegung gehören.

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  1. Gefährliche Bewegungen gut abgesichert
  2. Funktionale Herausforderungen
  3. Normative Anforderungen
  4. Schlüsselfaktor Drehgeber
  5. Aktorik sichert schnelle Abschaltung
  6. Eine Frage der Logik
  7. Prioritäten abwägen

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