Cisco

KI-gesteuertes Predictive Maintenance

6. Mai 2022, 11:20 Uhr | Meinrad Happacher
Cisco Predictive Networks.
© Cisco

Ungeplante Netzwerkausfälle sind Gift für unternehmerische Prozesse. Cisco geht jetzt dieses Problem mit einer KI-basierten Technologie zur Vorhersage und möglichen Behebung von Netzwerkproblemen an.

Die Reaktion auf Störungen stellte im Jahr 2021 für knapp die Hälfte (45%) aller IT-Leiter weltweit die größte Herausforderung im Bereich Netzwerk dar, so ein Ergebnis des Global Networking Trends Report 2022 von Cisco. Prädiktive Technologien  sollen künftig diese Belastung senken und IT-Teams helfen, kostspielige Unterbrechungen zu vermeiden.

Vorausschauende Netzwerke

Um die Netzwerkzuverlässigkeit und -leistung in allen Betriebsszenarien zu verbessern, kombiniert Cisco neue vorausschauende Verfahren mit Technologien für Monitoring, Transparenz und Intelligenz. In den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen dazu eine Predictive Analytics Engine entwickelt und im Praxisbetrieb bei Kunden getestet. In Zusammenarbeit mit Kunden aus verschiedenen Branchen wurden die jeweiligen Prognosemodelle optimiert, wobei fortschrittliche Analysemethoden und maschinelles Lernen eine hohe Präzision bei der Vorhersage sicherstellten.

»Cisco Predictive Networks« sammelt Daten aus einer Vielzahl von Telemetriequellen. Sind sie einmal eingebunden, lernt die Cloud-basierte Software, Muster mithilfe von Modellen zu erkennen. Dies ermöglicht es, Probleme in der Netzwerkumgebung zu prognostizieren und Optionen zur Fehlerbehebung bereitzustellen. Die Technologie ist dabei so aufgebaut, dass Kunden selbst entscheiden können, wie weit sie die Engine in ihrem  Netzwerk einbinden möchten. Dies lässt ihnen Spielräume, um den Einsatz der Technologie zu testen und künftig flexibel zu erweitern.

»Die Zukunft der Konnektivität wird von selbstheilenden Netzwerken abhängen, die vorhersagen, lernen und planen«, prognostiziert Chuck Robbins, Chairman und CEO von Cisco.

Vorausschauende Technologie wird für IT-Teams zum Schlüssel für die Bewältigung aktueller Infrastrukturaufgaben – sei es um Cybersecurity-Bedrohungen abzuwehren, hybride Arbeit zu ermöglichen oder moderne Cloud-Strukturen aufzubauen.  Hinzu kommt, dass zuverlässige Netzwerkverbindungen für Mitarbeiter und Kunden inzwischen geschäftskritisch sind. Für Kunden liefert oft bereits die Leistung einer App den ersten Eindruck zu einem Unternehmen. Funktioniert ein digitaler Dienst nicht, meiden knapp 60 Prozent der Kunden ihn auf Dauer – so das Ergebnis einer aktuellen Studie zur Rolle digitaler Erfahrungen im Kaufverhalten. Um digitale Geschäftsmöglichkeiten profitabel umzusetzen, sind Unternehmen darauf angewiesen, Netzwerkprobleme besser vorherzusagen, sie proaktiv zu vermeiden und ihren Kunden die bestmögliche Erfahrung zu gewährleisten. 

 


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