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Neue Abteilung ‚Machine Information Interoperability‘

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Der VDMA hat jetzt die neue Abteilung ‚Machine Information Interoperability‘ gegründet, um die Interoperabilität der Produktionswelten und das Ökosystem Industrie 4.0 ständig zu optimieren. Schwerpunkt der Arbeiten ist die OPC UA Schnittstellenentwicklung.

Sie bildet auch die Grundlage der VDMA Umati-Initiative hin zu einer einheitlichen, umsetzungsstarken Implementierung. 

Andreas Faath, Leiter der Abteilung, kündigt jetzt die zweite Version der ‚OPC UA for Machinery‘ an: Diese beinhaltet den Maschinenstatus, welcher für Anwendungsfälle wie Machine Monitoring oder KPI Calculations benötigt wird. Durch diesen Baustein ist erkennbar in welchem Zustand sich die Maschine und deren Komponenten sich gerade befinden. »Die neue Veröffentlichung der für den gesamten Maschinenbau geltenden OPC UA for Machinery Spezifikation ist ein weiterer großer Schritt in Richtung des Zielbilds einer einheitlichen Weltsprache der Produktion«, so Andreas Faath.

Stefan Hoppe, Präsident der OPC Foundation, ergänzt: »Durch die Harmonisierungsaktivitäten des VDMA gelingt es, die riesige, komplexe und heterogene Welt der Produktion zu vereinfachen, sodass das produzierende Gewerbe aufeinander abgestimmte branchenübergreifende Lösungen nutzen. Durch die themenbezogenen Bausteine der OPC UA for Machinery wird eine modulare Nutzungsweise ermöglicht. Die Verwendung der Bausteine führt im Wesentlichen zu Kosteneinsparungen bei der Inbetriebnahme und erleichtert die Überwachung der Produktion.« Das Dokument ist kostenfrei als VDMA Einheitsblatt und OPC Foundation Spezifikation online beziehbar. Bis zum 01. März 2022 besteht für die Öffentlichkeit die Möglichkeit zur Kommentierung. 


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