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Erste Solarstraße eingeweiht

13. Februar 2017, 11:04 Uhr   |  Nicole Wörner

Erste Solarstraße eingeweiht
© Fabio Berti, Shutterstock

Die Stromerzeugung auf der Solarstraße wird auf 280.000 kWh pro Jahr geschätzt.

In Frankreich ist die weltweit erste Solarstraße an den Start gegangen. Die 1 km lange und 2 m breite Straße mit einer Fläche von 2800 Quadratmetern ist mit besonders stabilen Photovoltaik-Modulen ausgestattet, die nach einer völlig neuen Methode entwickelt wurden.

Jede Modulplatte ist 7 mm dick und besteht aus quadratischen Solarzellen aus polykristallinem Silizium mit einer Kantenlänge von 15 cm, die die Solarenergie in Strom umwandeln. Sie wurden mit einer schützenden Oberfläche versehen, über die Pkw und Lkw fahren können, ohne die Zellen zu zerstören. Eine mit Solarpaneelen ausgestattete Bushaltestelle und eine Schnellladestation wurden ebenfalls installiert. 

Die Stromerzeugung wird auf 280.000 kWh pro Jahr geschätzt, das heißt auf durchschnittlich 800 kWh pro Tag, was einer ungefähren Verbrauchsmenge für die Beleuchtung einer Gemeinde mit 5000 Einwohnern entspricht.

Mit diesem Großprojekt soll der Wirkungsgrad und die Widerstandsfähigkeit der Solarstraße bei mittlerem PKW- und LKW-Aufkommen (die Straße wurde u.a. ausgesucht, weil sie nur 20 % der Zeit befahren wird) getestet werden.

Diese weltweit erste Solarstraße lässt erahnen, welchen Beitrag Straßennetze zum Energiewandel und für ein grünes Wachstum leisten könnten. Unter anderem ließe sich so beispielsweise die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen zur Stromerzeugung vermeiden.

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