Universität Bremen

Schlüsselrolle in Robotik-Exzellenznetzwerk

28. Juli 2022, 9:32 Uhr | Inka Krischke
Uni-Bremen, EuRobin
Die Uni Bremen hat in den vergangenen Jahren umfassende Kompetenz im Feld der KI-basierten Robotik aufgebaut. Zu den Fähigkeiten, die beispielhaft entwickelt werden, zählt das Kochen.
© Institute for Artificial Intelligence / Uni Bremen

Die Universität Bremen wird Mitglied im europäischen Robotik-Exzellenznetzwerk ‚euRobin‘: Innerhalb des Netzwerks koordiniert sie einen von vier Wissenschaftsschwerpunkten.

Die wichtigsten europäischen Zentren im Feld der Robotik und Künstlichen Intelligenz (KI) werden künftig innerhalb eines Exzellenznetzwerks eng kooperieren. Damit etabliert die europäische Robotik eine Kooperations-Infrastruktur mit dem Ziel, in diesem disruptiven Forschungsfeld eine internationale Spitzenposition einzunehmen. Zu den Koordinatoren des Netzwerks wird die Uni Bremen gehören, die in den vergangenen Jahren umfassende Kompetenz im Feld der KI-basierten Robotik aufgebaut hat. Weitere Akteure sind beispielsweise die Universität von Neapel (Italien), ETH Zürich (Schweiz) und die Königliche Technische Hochschule (Schweden) sowie mehrere internationale Industrieunternehmen.

Das Netzwerk ‚euRobin‘ wird von der Europäischen Union im Rahmen von Horizont Europa gefördert, dem zentralen Finanzierungsprogramm der EU für Forschung und Innovation. Die Uni Bremen koordiniert in diesem Netzwerk die Aktivitäten im Forschungsbereich ‚Knowledge Representation and Reasoning‘ (Wissensrepräsentation und Schlussfolgern). Darüber hinaus steuert das Team um Professor Michael Beetz zentrale Elemente für die Entwicklung einer Infrastruktur für die europäische Zusammenarbeit bei.

»Bremen ist zwar einer der kleinsten Standorte im Netzwerk, aber uns ist eine der Schlüsselrollen übertragen worden«, sagt der Rektor der Uni Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter. »Das ist ein großer Erfolg für unsere Schwerpunktbildung im Bereich der Künstlichen Intelligenz und insbesondere der KI-basierten Robotik.«
Professor Beetz und sein Team koordinieren mit dem Forschungsbereich ‚Knowledge Representation and Reasoning‘ nicht nur einen der vier Wissenschaftsbereiche des Netzwerks, sondern leiten auch eines der neun Arbeitspakete mit konkreten Forschungsthemen. Darüber hinaus trägt die Uni Bremen zum Aufbau der Infrastruktur für eine intensive europäische Zusammenarbeit bei. Konkret geplant ist der Aufbau einer Wissensbasis unter dem Namen ‚EuroCore‘ (European Robotics Collaborative Repository). Einen wichtigen Baustein dafür liefert die Universität mit openEASE, einem umfassenden webbasierten Wissens-Service für Roboter.


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