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Top-Unternehmen suchen den »CEO of the Future«

09. Juli 2009, 09:36 Uhr   |  Ursula Zinsser

Top-Unternehmen suchen den »CEO of the Future«

Internationale Top-Unternehmen suchen auch in diesem Jahr wieder den »CEO of the Future 2009«. Der Förderwettbewerb richtet sich an Berufseinsteiger und Studierende, die ihre Managementfähigkeiten unter Beweis stellen wollen.

In der ersten Runde bearbeiten die Teilnehmer eine Fallstudie, um zu zeigen, ob sie Managementfähigkeiten besitzen. So schlüpfen die Kandidaten beispielsweise in die Rolle des neuen CEOs eines Automobilherstellers und haben die Aufgabe, für ihr Unternehmen angesichts der anhaltenden Konjunkturkrise ein Sofortprogramm für die ersten 100 Tage im Amt vorzubereiten.

In der zweiten Wettbewerbsrunde werden die aussichtsreichsten Teilnehmer ihre persönliche Agenda im September/Oktober in simulierten Aufsichtsratssitzungen präsentieren und sich im Rahmen weiterer Aufgaben für das Finale am 21. November 2009 in der McKinsey AlpineUniversity in Kitzbühel qualifizieren.

»CEO of the Future« wird, wer sein Managementtalent über den gesamten Wettbewerb hinweg am besten bewiesen hat. Als Hauptpreise locken Coachings mit den CEOs der Partnerunternehmen sowie Karrierebudgets in Höhe von 15.000, 10.000 bzw. 5.000 Euro, die die Gewinner für Trainings und Fortbildungen ihrer Wahl einsetzen können. »Im Rahmen der Coachings haben die Gewinner die einmalige Gelegenheit, sich über ein Jahr hinweg regelmäßig mit einem echten Top-CEO zu ihrer Karriereplanung auszutauschen«, sagt Marco Ferber, McKinsey-Berater und Leiter des Förderwettbewerbs.

Dies sei eine einmalige Gelegenheit, in deren Rahmen durchaus persönliche Bindungen entstehen können, die auch in eine weiterführende Zusammenarbeit münden können – ein Anspruch auf eine Anstellung im jeweiligen Partnerunternehmen bestehe jedoch nicht, bringt der Experte zum Ausdruck.

»Die Teilnahme erhöht die persönlichen Karrierechancen«

Der Förderwettbewerb wurde erstmals im Jahr 2000 veranstaltet und findet nun zum sechsten Mal statt. Im Vorjahr kandidierten mehr als 5.000 Jungmanager und Studierende um den begehrten Titel. Inwiefern der Wettbewerb deren Karriere beflügelt hat, berichtet Ferber: »Wir haben nicht alle individuellen Karrieren verfolgt, wissen aber, dass manche der Finalteilnehmer jetzt in Geschäftsführungspositionen aufgerückt sind. Die Teilnahme am ›CEO of the Future‹ erhöht definitiv die persönlichen Karrierechancen. Allein die gesammelten Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit den Fallstudien bringen die Teilnehmer persönlich und beruflich voran.« Auch die Gewinnung von Kontakten zu den Tobmanagern der teilnehmenden Unternehmen sei von großem Vorteil, so der Experte weiter.

Der Wettbewerb ist darüber hinaus auch eine Art Rekrutierungsmaßnahme für die Partnerunternehmen. Bereits in der zweiten Runde wird den Teilnehmern am Rande des Wettbewerbs die Möglichkeit geboten, sich über die teilnehmenden Unternehmen zu informieren und mit ihnen in Dialog zu treten. »Wer hier fachlich und persönlich heraussticht, der hat gute Chancen auf weiterführende Gespräche. Zudem setzt der Wettbewerb ganz klar ein Signal aller beteiligten Unternehmen, dass auch in der aktuellen wirtschaftlichen Situation gute Kandidaten nach wie vor hervorragende Chancen haben«, erläutert Ferber.

Der »CEO of the Future« ist eine Initiative von Audi, Bayer, Credit Suisse, ERGO, McKinsey und Vodafone, den Medienpartnern »manager magazin«, »n-tv« und »Spiegel Online« sowie Xing als Social-Network-Partner.

Noch bis zum 7. August 2009 können sich Berufseinsteiger und Studierende für den Wettbewerb unter www.future-ceo.de registrieren und ihre 100-Tage-Agenda sowie ihren Lebenslauf hochladen.

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