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Softwareentwickler überholen Ingenieure

27. Juni 2017, 12:18 Uhr   |  Corinne Schindlbeck

Softwareentwickler überholen Ingenieure
© Visual Generation Shutterstock

Eine Untersuchung des Stellenmarktes im Februar 2017 durch die Dekra Akademie zeigt: Unternehmen suchen am dringendsten Software-Entwickler, gefolgt von Wirtschaftsinformatikern. Maschinenbau- und Elektroingenieure wurden weniger nachgefragt.

Der Dekra Arbeitsmarkt-Report 2017 hat zum zehnten Mal in Folge den deutschen Stellenmarkt untersucht. Dazu wurden vom 20. bis 26. Februar 2017 per Stichprobe die Stellenanzeigen in elf deutschen Tageszeitungen, zwei Online-Jobbörsen und zwei sozialen Netzwerken ausgewertet.  Insgesamt waren das 13.941 Stellenangebote.

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BWLer stehen im Dekra-Report an Nummer 1 der zehn am häufigsten gesuchten Berufe.

Wirtschaftswissenschaftler befinden sich laut aktuellem Report erstmals an vorderster Position. Kandidaten mit diesem Studienabschluss gehören seit 2011 zu den am häufigsten gesuchten Fachkräften. Ganz neu im Ranking sind Kraftfahrzeugmechatroniker: Seit 2014 steigt die Nachfrage nach den Profis für mechanische und elektronische Bauteile in Fahrzeugen.

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Wie immer, wenn die Wirtschaft brummt, richten sich viele offene Positionen an Vertriebsleute. In der Februar-Untersuchung der Dekra-Akademie führten sie trotz leichter Verluste die Rangliste an.

Im Februar 2017 richtete sich fast jedes zweite Stellenangebot an IT-Fachkräfte. Zum Vergleich: 2008 waren es nur 31,7 %. Auf die Gesamtstichprobe bezogen haben IT-Berufe nun erstmals die Zehn-Prozent-Hürde genommen. Unternehmen suchen am dringendsten Software-Entwickler, gefolgt von Wirtschaftsinformatikern.

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Trotz leichter Verluste bei den offenen Stellen werden Elektroingenieure und Verfahrensingenieure laut Report von allen Ingenieursdisziplinen immer noch am häufigsten gesucht.

Ingenieure und Naturwissenschaftler, die ebenfalls zum Berufsfeld Entwicklung gehören, sind im Vergleich der Tätigkeitsfelder hingegen zurückgefallen. Vor allem für Maschinenbau- und Elektroingenieure wurden weniger Jobangebote gezählt.

Über etwas mehr Auswahl als im vergangenen Jahr können sich hingegen Wirtschaftsingenieure, Architekten und Bauingenieure sowie Mathematiker freuen.

“Unter Umständen machen sich in den klassischen Ingenieurdisziplinen die steigenden Absolventenzahlen bemerkbar. Darüber hinaus versuchen Arbeitgeber, Nachwuchsingenieure bereits im Studium an sich zu binden”, erklärt Jörg Mannsperger von der Dekra. “Der Bedarf an IT-Experten ist ungebrochen und das dürfte mit Blick auf die aktuellen Trends im Zusammenhang mit der Digitalisierung auf absehbare Zeit auch so bleiben.”

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