Hurra, ein Meeting…

Moderation konstruktiver Teamsitzungen

29. Juni 2021, 9:47 Uhr | Claudia Seidel

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Konstruktive Teamsitzungen – so funktioniert es!

Dann sprudelt es an Ideen wie:

  • Wenn das Meeting für alle Anwesenden sinnvoll ist, also die Themen alle etwas angehen.
  • Wenn die Meinung jedes einzelnen wichtig ist, also alle aktiv zuhören.
  • Wenn alle sich auf den Inhalt vorbereiten können, es also eine Agenda gibt.
  • Wenn Entscheidungen getroffen werden, weil alle vorbereitet sind und jemand die Entscheidungsmacht hat.
  • Wenn die Zeit nicht verschwendet ist, also das Meeting straff moderiert wird.
  • Wenn alle dem Ablauf folgen können, z.B. indem Angelegenheiten visualisiert werden.
  • Wenn das Meeting auch Spaß macht, also mal gelacht wird.

Meeting-Format festsetzen

Im Falle des Teamleiters des mitteständischen Maschinenbauunternehmens kam beispielsweise heraus, dass sich das Team nicht mehr jede Woche für 1 bis 2 Stunden trifft, sondern lieber täglich bei der Schichtübergabe und nur für eine Viertelstunde.

Im Stehen rund um einen hohen Bartisch treffen zum Beispiel die Mitarbeitenden der Früh- und Spätschicht zusammen und es wird von wichtigen, bereits erledigten Tätigkeiten berichtet sowie werden die noch offenen Aufgaben übergeben. Besteht über die 15 Minuten hinaus Abstimmungsbedarf beispielsweise zwischen zwei Spezialisten, bleiben die beiden im Anschluss am Tisch stehen oder setzen sich direkt vor die Maschine und klären ihren Fall unter vier Augen.


  1. Moderation konstruktiver Teamsitzungen
  2. Konstruktive Teamsitzungen – so funktioniert es!
  3. Meeting-Regeln vereinbaren
  4. 6 Tipps zur Moderation konstruktiver Besprechungen

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

ICF Deutschland