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Zufriedenheit im Job

Die Killer der Mitarbeiter-Motivation

24. Mai 2017, 10:30 Uhr   |  Corinne Schindlbeck

Die Killer der Mitarbeiter-Motivation
© iStock_Portra

Nur jeder dritte Arbeitnehmer in Deutschland schätzt seinen Arbeitgeber so sehr, dass er ihn Freunden und Bekannten ohne zu zögern weiterempfehlen würde. Woran liegt das?

Um das herauszufinden, hat der Anbieter für Online-Befragungstools Netigate mit einer Panelstudie ‘Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland’ 1029 Personen abgefragt. 

Gründe für die geringe Empfehlungsquote sind unter anderem eine mangelhafte interne Kommunikation und eine schlechte Arbeitsatmosphäre. Zudem wünschen sich die Beschäftigten mehr Entfaltungsmöglichkeiten und kürzere Entscheidungswege.Die Teilnehmer der Umfrage klagen über Stress, Überstunden, zu wenig Geld und sehen ihr Engagement zu wenig gewürdigt, etwa durch Lob vom Chef.

Netigate
© Netigate

Motivationskiller Nummer 1: Mangelhafte interne Kommunikation.

Interessant: Je jünger die Mitarbeiter, desto eher freuen sie sich über wertschätzende Worte. Von den 18- bis 29-Jährigen will die Hälfte häufiger gelobt werden, unter den 50- bis 59-Jährigen hat nur noch ein Drittel diesen Wunsch. Dabei gilt: “Unternehmen verschenken durch demotivierte Mitarbeiter Umsatz. Frustrierte Angestellte sitzen oft ihre Zeit ab und haben höhere Fehlzeiten”, sagt Ronald Flores, Country Manager DACH bei Netigate. “Nicht alle Arbeitnehmer wollen sich mit dieser Situation abfinden. Jeder fünfte Beschäftigte denkt häufig darüber nach, seinen Arbeitgeber zu wechseln.”

Laut der Umfrage sind 33 % der Beschäftigten in Deutschland über das aktuelle Angebot am Arbeitsmarkt gut informiert. Wer den Arbeitgeber wechselt, freut sich vor allem auf die netten neuen Kollegen (92 %t), eine bessere Arbeitsatmosphäre (90 %), eine gute interne Kommunikation (88 %) und einen Überstundenausgleich (81 %).

Mehr als der Hälfte der 30- bis 39-Jährigen ist es beim Wechsel des Arbeitsgebers besonders wichtig, dass sie im Homeoffice arbeiten können. Das ist ein deutlich höherer Wert als in allen anderen Altersgruppen, was Netigate auf die familiäre Situation dieser Altersgruppe zurückzuführt.

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