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Kununu: Sind Familienunternehmen die besseren Arbeitgeber?

Familienunternehmen gelten landläufig oft als die "besseren" Arbeitgeber, und so sehen sie sich auch gerne selbst. Klarer Fall von Selbstüberschätzung? Einer aktuellen Analyse zufolge urteilen ihre Mitarbeiter nämlich anders.

Leader, Patriarch, Geschäftsführer Bildquelle: © Adobe Stock

Sind Familienunternehmen die besseren Arbeitgeber? Zumindest große offenbar nicht.

“Eigentum verpflichtet”: Familienunternehmen gelten deshalb oft als die “besseren” Arbeitgeber, und so sehen sich die Familienunternehmen  auch gerne selbst. Weil man als solches langfristig denkt und plant und viel Wert auf “gute Arbeitsatmosphäre” oder “kooperativen Führungsstil” legt. Mehr Fokus auf menschliche Belange und Augenmaß statt reine Quartalszahlen-Denke, der Verzicht auf Fremdkapital ist eine Zier und Shareholder Value gilt gottlob nur für ‘die’ Konzerne. So die These. Doch hält das Bild einer Überprüfung stand?

Das hat ein gemeinsames Forschungsprojekt der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sowie der Universität Trier untersucht. Laut Definition des Instituts für Mittelstandsforschung (Bonn) werden als Familienunternehmen solche Unternehmen bezeichnet, die sich zu mehr als 50 % in Familienbesitz befinden, und mindestens ein Familienmitglied im Management aufweisen. Die in der Analyse untersuchten Unternehmen erwirtschaften jeweils einen Jahresumsatz von mindestens 200 Mio. Euro.