Schwerpunkte

Programmierbare Sensoren

Sicher in der Cloud

28. Januar 2019, 00:30 Uhr   |  Dr. Timo Mennle

Sicher in der Cloud
© Sick

Sensor-Apps sicher und zentral verwalten sowie für den verschlüsselten elektronischen Austausch bereithalten – dies ist die ­grundlegende Zielsetzung eines neuen Cloud-Services.

Programmierbare Sensoren bieten sich vor allem dort an, wo die Konfigura­tion von Sensoren über Parameter für spezifische Aufgabenstellungen und Randbedingungen an ihre Grenzen stößt. Oftmals sind bestimmte Funktionen und Leis­tungsmerkmale, die in konkreten Applikationen gefordert sind, so spezifisch, dass die Umsetzung der letzten, wenigen Prozent an Sensorfunktionalität nur mit viel Aufwand und der Unterstützung von Experten – seien es eigene Entwickler oder externe Integrationspartner – möglich ist. Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat Sick das Eco-System ‚AppSpace‘ entwickelt. In erster Linie eröffnet es Freiräume für die Entwicklung individueller Applikationen und Bedienoberflächen auf der Basis programmierbarer Sensoren aus einem breiten Spektrum von Sensortechnologien. 

Dieses reicht von der industriellen Bildverarbeitung über optoelektronische Sensoren und RFID-Systeme bis zu Integrationslösungen, in denen mehrere Technologien gleichzeitig genutzt werden. Logische Konsequenz aus dieser Öffnung bestimmter Sensoren für Dritte ist der ‚AppPool‘: Als sicherer Cloud-Service stellt er Sensor-Apps von Sick und Integrationspartnern über eine Plattform zur Verfügung.

In der Community entwickeln

Grafik zum Eco-System AppSpace
© Sick

‚AppSpace‘ umfasst drei Bereiche: programmierbare Sensoren und Geräte als Hardware, Softwaretools zur Applikationsentwicklung sowie für Installation und Verwaltung von Apps im Feld und die Community des ‚AppSpace Developers Club‘.

Eigene Ideen integrieren sowie kundenspezifische Anforderungen maßgeschneidert als Sensor-Apps umsetzen – das ist der Ansatz von ‚AppSpace‘. Das Eco-System umfasst drei Bereiche: programmierbare Sensoren und Geräte als Hardware, die Softwaretools ‚AppStudio‘ zur Applika­tionsentwicklung und ‚AppManager‘ für die Installation und Verwaltung von Apps im Feld sowie die Community des ‚AppSpace Developers Club‘. Seine Mitglieder – zumeist Entwickler mit Expertenwissen beispielsweise aus der Automobilindustrie, der Logistik und Intralogistik, der Verpackungstechnik und der Robotik – tauschen sich sowohl im Netz als auch auf jährlichen Entwicklerkonferenzen aus und definieren aktiv die weiteren Entwicklungsschritte des Eco-Systems. Alle drei Bereiche greifen ineinander. 

Freier Zugang zu Sensor-Apps

2_Programmierbarer Vision-Sensor InspectorP moniert an einem Roboter
© Sick

Ein programmierbarer Vision-Sensor ‚InspectorP‘ – montiert an einem Roboter und mit einer speziellen Sensor-App zur Bildverarbeitung – dient zur Robotersichtführung beim Testen von Bedien-Armaturen für Haushaltsgeräte.

Indem Sick Geräte öffnet und programmierbar macht, erhalten Integratoren und OEMs im Developers Club den Freiraum, eigene Applikationen und Ideen zu entwickeln und als Sensor-Apps passgenau auf den programmierbaren Sensoren des Unternehmens umzusetzen. Der Philosophie der Community aus Integratoren, OEMs und Programmierern entsprechend sollen neue Apps allen Beteiligten frei zugänglich sein. Die Aufgabe der hierfür erforderlichen Plattform übernimmt der ‚AppPool‘. So wird den Mitgliedern des Developers Club die Möglichkeit geboten, ihre eigenen Sensor-Apps zu publizieren und dadurch zum Beispiel bekannt zu machen oder Feedback einzuholen. Auf diese Weise tragen sie neue Lösungsmöglichkeiten in die Breite. 

Gleichzeitig erhalten die Mitglieder Zugang zu Inhalten wie DemoApps, SampleApps und AppTemplates, die sie als Grundlage für weitere Apps für programmierbare Sensoren nutzen können. Für höchstmögliche Akzeptanz unter den Anwendern sorgt dabei die Usability der Plattform mit klaren Benutzerschnittstellen, intuitiver Bedienung, eindeutiger Struktur und Terminologie sowie der nahtlosen Integration in die vorhandenen Tools ‚AppStudio‘ und ‚AppManager‘. Darüber hinaus sorgen integrierte Überprüfungsmechanismen, ein lückenloses Dokumentationswesen sowie das automatische Versions- und Präsentationsmanagement für höchstmögliche Qualität innerhalb des AppPool. 

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1. Sicher in der Cloud
2. Datensicherheit gewährleistet

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