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RFID-Systeme

Sensor und Cloud durchgängig verbunden

11. November 2019, 08:00 Uhr   |  Caius Ruff

Sensor und Cloud durchgängig verbunden
© Shutterstock

Daten aus Produktionslinien zentral zu sammeln und online ­auszuwerten ist ein initialer Schritt in Richtung Industrie 4.0. Bewerkstelligen lässt sich dies mittels Cloud-gestützter Software, die auf den Daten von RFID-Sensoren aufsetzt.

Eine auf den Daten aus Produktionslinien basierende automatisierte Kontrolle von Prozessen senkt den manuellen Aufwand und die Fehleranfälligkeit von Maschinen und Anlagen. Darüber hinaus ermöglicht eine Cloud-gestützte Lösung ortsunabhängig deren Analyse, Prognose und vorausschauende Wartung. Neoception bietet dazu eine Software an, die sich mit geringem Aufwand implementieren lässt. Als technische Voraussetzung sind nur RFID-Sensoren sowie ein IoT-Gateway mit Internet-Anbindung nötig.

Asset Tracker
© Pepperl-Fuchs

Die Plug & Play-Integration in den ‚Asset Tracker‘ funktioniert mit den RFID-Gateways von Pepperl+Fuchs.

Die Software namens ‚Asset Tracker‘ beruht in der ersten Generation auf UHF- und HF-RFID-Sensoren, die in Produktion und Logistik einsetzbar sind. Dazu werden die zu trackenden Assets – zum Beispiel Kleinladungsträger (KLT), Paletten oder Trays ‒ mit RFID-Transpondern (Tags) versehen. Diese werden von den Schreib/Leseköpfen erkannt, die an signifikanten Stellen im Prozess platziert sind. Die Sensoren erfassen die Passage des Assets inklusive Ort, Zeitpunkt und eventuell zusätzlich vermerkten Daten.

Transparenz im Prozess

Verbindungen der Neocepticon-Anwendung
© Pepperl+Fuchs

Die Daten der RFID-Leseköpfe werden über das IoT-Gateway an die Neoception-Anwendung gesendet, von wo aus sie jederzeit zur Verfügung stehen.

Die von der RFID-Sensorik aufgenommenen Daten werden mittels einer lokal auf dem IoT-Gateway laufenden Software gesammelt, für das Verschicken aufbereitet und per Advanced Message Queuing Protocol (AMQP) an den zugehörigen Datenendpunkt in der Cloud übermittelt. Dazu mieten Anwender das IoT-Gateway für die Dauer des gebuchten Service. Dank der intelligenten Gateway-Software erfolgen sowohl die Hardware-Erkennung als auch die Konfiguration automatisch. Neue Assets lassen sich entweder mit Hilfe fest installierter Onboarding-Stationen oder mittels RFID-fähiger Handhelds hinzu­fügen.

In der Cloud-Anwendung werden die übermittelten Asset-Daten anschließend zentral verfügbar gemacht und ausgewertet. Durch anwenderspezifische Anpassungen können sie auch in ein übergeordnetes Warenwirtschaftssystem einfließen, was für durchgängige Transparenz im gesamten Prozessverlauf sorgt.

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2. Anwendungsspezifische Software

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