Schwerpunkte

Mobilfunkstandard 5G

Versteigerung beendet - bitterer Beigeschmack bleibt

13. Juni 2019, 09:25 Uhr   |  Günter Herkommer

Versteigerung beendet - bitterer Beigeschmack bleibt
© Deutsche Messe

Die lokale Nutzung von Frequenzen sei für die deutsche Industrie Voraussetzung, um Leitmarkt und Leitanbieter für industrielle 5G-Anwendungen werden zu können.

In der 497. Auktionsrunde ist am 12. Juni nach 52 Tagen die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen aus den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz zu Ende gegangen. Vier Anbieter sicherten sich diese für 6,5 Mrd. Euro. Verbände fordern nun zügige Vergabe der lokalen 5G-Frequenzen.

"Das Ende der Auktion ist zugleich der Startschuss für 5G in Deutschland. Ich freue mich, dass vier Unternehmen Frequenzen ersteigert haben und beim 5G-Netzausbau in Wettbewerb treten“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, und fügt hinzu: „Die Frequenzen sollen nicht nur für den neuen Mobilfunkstandard 5G, sondern auch für eine bessere Mobilfunkabdeckung in Deutschland eingesetzt werden. Es liegt nun in der Hand der Unternehmen die Frequenzen zügig zu nutzen und die damit verknüpften Versorgungsauflagen zu erfüllen.“