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SPS Connect 25.11. - 16:15 - 17:00 Uhr

OPC UA als Weltsprache der Produktion

07. November 2020, 09:40 Uhr   |  SPS Connect

OPC UA als Weltsprache der Produktion
© WEKA Fachmedien

Mit dem Zielbild von Plug & Produce unternimmt der Maschinen- und Anlagenbau große Anstrengungen eine gemeinsame Sprache für industrielle Kommunikation zu entwickeln.

Während die OPC Foundation mit der Kommunikationsarchitektur OPC UA die Grammatik liefert, wird das Vokabular vom VDMA gemeinsam mit seinen Mitgliedern standardisiert.

Erfahren Sie in dieser Podiumsdiskussion mehr über das Big Picture sowie den Bedarf, Nutzen und Herausforderungen der OPC UA Standardisierungen. Erhalten Sie Einblick, wie der VDMA die OPC UA Companion Specifications des Maschinen- und Anlagenbaus harmonisiert und damit die Weltsprache der Produktion definiert. Finden Sie außerdem heraus, wie umati – the universal machine technology interface – Sie in der Umsetzung von OPC UA künftig unterstützen kann.

Andreas Faath (VDMA), Stefan Hoppe (OPC Foundation), Henrik Schunk (VDMA), Dr. Andreas Wohlfeld (Trumpf) und Ernst Esslinger begrüßen Sie im Vortrag “Zukunft der industriellen Kommunikation – OPC UA als Weltsprache der Produktion”.

Termin: 25. November, 16:15 – 17:00 Uhr

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Über die Referenten

Henrik Schunk ist Vorsitzender der Geschäftsführung des VDMA und geschäftsführender Gesellschafter bei Schunk.
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Henrik Schunk ist Vorsitzender der Geschäftsführung des VDMA und geschäftsführender Gesellschafter bei Schunk.

Nach dem Studium an den Technischen Universitäten Kaiserslautern und Dresden trat Henrik Schunk im Jahr 2002 als geschäftsführender Gesellschafter in die Schunk GmbH & Co. KG ein. Bis zur Ernennung zum CEO in 2010 war er in verschiedenen Funktionen im Familienunternehmen verantwortlich, unter anderem war er bis 2005 als Geschäftsführer von Schunk USA tätig.  

Heute ist er ressortverantwortlich für Sales & Marketing der Business Units sowie Brand Strategy und Innovation & Technology Strategy der Schunk-Unternehmensgruppe. 

Henrik Schunk engagiert sich schon geraumer Zeit ehrenamtlich im VDMA sowie auf europäischer Verbandsebene. Seit 2009 ist er Mitglied des Vorstands von VDMA Integrated Assembly Solutions, seit 2013 Mitglied des VDMA-Hauptvorstands. Seit Juni 2018 ist er Vizepräsident des VDMA und seit 2019 nach einer Pause erneut Vorstandsmitglied beim VDMA Robotik + Automation. Auf europäischer Ebene war Henrik Schunk bei EUnited Robotics aktiv; von 2010 bis 2016 als Chairman und von 2017 bis 2019 als Vice Chairman. 

Ernst Esslinger ist Director Methods/Tools für die Gestaltung der Prozesse zur Abwicklung von weltweiten Anlagenprojekten bei der Homag Gruppe. Er leitet außerdem als Chairman die Joint Working Group Woodworking Machinery und wurde vor Kurzem in den
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Ernst Esslinger ist Director Methods/Tools für die Gestaltung der Prozesse zur Abwicklung von weltweiten Anlagenprojekten bei der Homag Gruppe. Er leitet außerdem als Chairman die Joint Working Group Woodworking Machinery und wurde vor Kurzem in den Vorstand der Industrial Digital Twin Organisation gewählt.

Ernst Esslinger studierte Maschinenbau an der Universität Stuttgart. Seit 1985 arbeitet er in der Homag Gruppe, zunächst in verschiedenen leitenden Positionen im Forschungs- und Entwicklungsbereich und anschließend verantwortete er die steuerungstechnische Abwicklung von Anlagenprojekten weltweit. Derzeit ist er als Director Methods / Tools für die Gestaltung der Prozesse zur Abwicklung von weltweiten Anlagenprojekten zuständig und engagiert sich in der Umsetzung von Industrie 4.0 Projekten. Als Chairman leitet er die Joint Working Group Woodworking Machinery und er wurde vor Kurzen in den Vorstand der Industrial Digital Twin Organisation gewählt.

Andreas Faath ist VDMA-Leiter Interoperabilität und verantwortlich für die OPC UA Aktivitäten des VDMA.
© VDMA

Andreas Faath ist VDMA-Leiter Interoperabilität und verantwortlich für die OPC UA Aktivitäten des VDMA.

Andreas Faath, VDMA-Leiter Interoperabilität und verantwortlich für die OPC UA Aktivitäten des VDMA, an denen weltweit mehr als 600 Unternehmen beteiligt sind. Damit ist er für den internationalen Maschinen- und Anlagenbau ein wichtiger Ansprechpartner für die OPC UA Standardisierung. Durch die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus vertritt er deren Wünsche und Anforderungen an OPC UA.

Durch die starken internationalen politischen Netzwerke des VDMA ist es Herrn Faath gelungen, die Aktivitäten von OPC UA in die Weltpolitik einzubringen. Vor seiner Tätigkeit im VDMA studierte Herr Faath Maschinen- und Anlagenbau und war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Darmstadt mit den Schwerpunkten Digitalisierung und IIOT.
Anschließend arbeitete er in der Forschung und Entwicklung zur Prozessoptimierung und Digitalisierung im Bereich der Fahrzeugerprobung bei General Motors.

Stefan Hoppe ist Präsident der OPC Foundation.
© OPC Foundation

Stefan Hoppe ist Präsident der OPC Foundation.

Stefan Hoppe ist seit Ende 2018 Präsident der OPC Foundation und koordiniert die OPC-Expansion ins Internet der Dinge & Industrie 4.0.

Hoppe ist seit 2014 Global Vice President und seit 2010 Präsident der Organisation OPC Europe. Als Initiator für die Zusammenarbeit mit anderen Industriekonsortien sind OPC Arbeitsgruppen entstanden, welche Spezifikationen für die jeweiligen Informationsmodelle der Organisation entwickeln. Zum Beispiel wurde er 2008 Vorsitzenden der gemeinsamen Arbeitsgruppe der PLCopen & OPC Foundation ernannt, die eine im Jahr 2010 veröffentlichte und anerkannte Spezifikation entwickelte.

Stefan Hoppe studierte Elektrotechnik an der TU Dortmund.

Ab 1995 arbeitete er für Beckhoff Automation, zunächst als Softwareentwickler und später als Senior Produkt Manager für die Automatisierungssoftware TwinCAT mit dem Schwerpunkt auf kleinste Embedded-Geräte und deren Konnektivität.

Dr. Andreas Wohlfeld ist Lead Architect Smart Factory bei Trumpf und Sprecher des Industriebeirats Interoperabilität im VDMA.
© Trumpf

Dr. Andreas Wohlfeld ist Lead Architect Smart Factory bei Trumpf und Sprecher des Industriebeirats Interoperabilität im VDMA.

Dr. Andreas Wohlfeld leitet die Modellierungsgruppe der Joint Working Group OPC UA for Machine Tools und vertritt diese in der Joint Working Group OPC UA for Machinery. Im VDMA ist er Sprecher des Industriebeirats Interoperabilität, aus dem auch die Initiative für die Arbeitsgruppe OPC UA for Machinery hervorging.

Andreas Wohlfeld studierte Technische Kybernetik an der Universität Stuttgart und promovierte dort später am Institut für Steuerungstechnik (ISW).

Seit 2010 arbeitet er bei Trumpf Werkzeugmaschinen in verschiedenen Rollen im Umfeld der Steuerungs- und Schnittstellenarchitektur und treibt dort aktuell als Lead Architect Production Solutions / Smart Factories unter anderem die Entwicklung und Standardisierung von Schnittstellen mit dem Schwerpunkt auf OPC UA im Industrie4.0-Umfeld voran.
Er vertritt Trumpf in der OPC Foundation und ist dort Mitglied in verschiedenen Working Groups mit Schwerpunkt auf das Themenfeld Harmonization.

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