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Offen für beliebige Edge Gateways

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Felix Kollmar, CEO von Cloudrail: »CloudRail.OS ermöglicht Kunden die freie Auswahl geeigneter Hardware-Ressourcen.«
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Seit der Gründung im Jahr 2018 ist Cloudrail als Ansprechpartner für die Anbindung von Fabriken an die Cloud für große IIoT-Projekte bekannt. Nun kommt ein weiteres Stück Flexibilität hinzu.

Das Unternehmen aus Mannheim blickt heute auf enge Partnerschaften mit den zwei größten Cloud-Anbietern, AWS und Microsoft Azure, sowie Systemintegratoren wie beispielsweise Capgemini, BearingPoint, Bechtle und weitere. Kunden wie die Safran-Gruppe, NSG oder Amazon nutzen Cloudrail, um IIoT-Projekte deutlich schneller umzusetzen und sicher zu betreiben. Bisher gelang dies durch die Kombination eines Edge Gateways (der ‚Cloudrail.Box‘), das unter anderem von ifm vertrieben wird, mit einer zentralen Management-Cloud (der ‚Cloudrail.DMC‘) sowie der jeweiligen Cloud des Kunden wie zum Beispiel AWS oder Azure.

Nun kommt ein neues Produkt mit dem Namen ‚Cloudrail.OS‘ auf den Markt, das nicht mehr zwingend das Edge Gateway von Cloudrail voraussetzt. Statt dessen können Kunden passende Hardware von beliebigen Edge-Gateway-Anbietern verwenden oder Cloudrail virtualisiert im eigenen Rechenzentrum ausführen.

»Die Cloudrail.Box hat mit ihrer Einfachheit die komplette Industrie verändert. Statt Wochen oder Monate für die Anbindung einer Maschine zu brauchen, schaffen unsere Kunden das in wenigen Stunden«, sagt CEO Felix Kollmar. »Mit der zunehmenden Relevanz von Edge Computing, speziell im Zusammenhang mit Machine Learning, kam unsere Hardware allerdings an ihre Grenzen. Mit Cloudrail.OS lösen wir diese Abhängigkeit und ermöglichen dem Kunden eine freie Auswahl geeigneter Hardware-Ressourcen«.

Mit Cloudrail.OS können Kunden damit nicht nur auf hoch-performante Hardware setzen, sondern zusätzlich auf die für ihren Anwendungsfall passenden Geräte mit zum Beispiel Mobilfunk-Schnittstellen oder einer höheren Schutzklasse. Auch zentrale, virtuelle Instanzen im Rechenzentrum, die die Konnektivität einer ganzen Fabrik ohne dedizierte Edge-Hardware bereitstellen, sind denkbar.

Die Cloudrail.Box werde aber natürlich weiterhin angeboten – das Gerät eigne sich insbesondere für die reine Datengewinnung und einfache Vorverarbeitung, wie Kollmar erklärt.

Eine Vor-Version von ‚Cloudrail.OS‘ wird bereits von mehreren Kunden in realen Umgebungen getestet. Eine generelle Verfügbarkeit plant das Unternehmen im ersten Quartal 2022.


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