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Die Anforderungen für Industrie-4.0-Produkte

13. April 2017, 09:30 Uhr   |  Klaus-Dieter Walter


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Bezug auf RAMI 4.0

Der Begriff des ‚technischen Gegenstands‘ ist dabei sehr weit­reichend spezifiziert. Aus Sicht der Standardisierung ist damit alles gemeint, was für eine Organisation einen Wert hat, also nicht nur der physisch vorhandene Antrieb oder ein Sensor, sondern auch etwa Ideen oder Software.

Als eigentliche Schnittstelle zur digitalen Welt dient die dritte Dimension des RAMI-4.0-Modells mit den sechs Schichten vom Asset bis zum Business. Hier erfolgt die tatsächliche Kommunikation mit anderen Systemen. Diese Dimension korreliert mit der sogenannten Verwaltungsschale (Asset Administration Shell), also der virtuellen Repräsentanz des Assets, einem weiteren ­Referenzmodell aus der In­dustrie-4.0-Welt. Asset plus Verwaltungsschale bilden gemäß den Standardisierungsgremien die sogenannte Industrie-4.0-Komponente. Eine solche Komponente ermöglicht den Standard-konformen datentechnischen Zugriff auf das Asset und ist somit der eigentliche Betrachtungsgegenstand des ZVEI-Leitfadens. Dabei geht es um die Zusammenhänge, wie ein zukünftiges Produkt identifiziert und in ein Netzwerk eingebunden wird, um mit anderen Produkten ‚Industrie 4.0-konform‘ zu kommunizieren beziehungsweise um die Kommunikationsmöglichkeiten selbst.

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1. Die Anforderungen für Industrie-4.0-Produkte
2. Bezug auf RAMI 4.0
3. Zugriff auf Assets
4. Das Gesamtbild

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