Wi-Fi, Bluetooth und Zigbee

Barrierefrei im IoT kommunizieren

25. März 2020, 17:32 Uhr | Meinrad Happcher

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Neuer Baustein für eine direkte Kommunikation

Forscher am Institut für Technische Informatik der TU Graz haben nun ein System entwickelt, das den direkten Informationsaustausch zwischen handelsüblichen Geräten ermöglicht, die zwar unterschiedliche Funktechnologien, aber die gleichen Funkfrequenzen nutzen. Dabei handelt es sich um ein generisches Framework namens X-Burst, das Firmen zukünftig in die Betriebssysteme ihrer IoT-Produkte integrieren können. Die Forscher machen sich zeitgesteuerte Energieimpulse - Energy-Bursts - im Funkkanal zunutze, welche von jedem Smart Device erzeugt und von den meisten detektiert werden können: »Wir senden standardkonforme Datenpakete unterschiedlicher Länge. Diese Pakete sind in ihrer Länge encodiert, das heißt, die Information ist in der Dauer der Pakete gespeichert. Die Empfangsgeräte überwachen den Energiepegel im Funkkanal und können dadurch die Pakete detektieren, ihre Dauer bestimmen und schlussendlich die darin enthaltene Information extrahieren«, erklären Rainer Hofmann und Hannah Brunner, die gemeinsam mit dem Kollegen Carlo Alberto Boano federführend im Projekt waren.

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  3. System unterstützt gängige Technologien

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