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OPC UA

Auf dem Weg zur Weltbibliothek

16. Dezember 2019, 08:00 Uhr   |  Meinrad Happacher

Auf dem Weg zur Weltbibliothek
© OPC Foundation

Stefan Hoppe, Präsident der OPC Foundation: „Die Zeit der geschlossenen Eco-Systeme läuft aus!“ Die OPC Foundation sieht er deshalb für die Zukunft in der Rolle einer „Weltbibliothek der Beschreibung der industriellen Dinge.“

Seit Ende 2014 steht die Vision: OPC UA soll bis spätestens 2019 den Status eines weltweit anerkannten Standards des Industriellen Internet der Dinge IIoT erlangen. Während der Pressekonferenz auf der SPS bezog die Foundation Stellung zu diesem Plan.

Mission erfüllt – es gibt neben der OPC Foundation keine andere Bewegung, die ähnlich erfolgreich die Welt in puncto industrieller Interoperabilität zusammenbringt“, freut sich Stefan Hoppe, seit einem Jahr als Präsident der OPC Foundation im Amt. „Wir wachsen weltweit und freuen uns ganz besonders mit Foxconn als 699. Mitglied einen weiteren End-User in der Foundation zu begrüßen“, fährt Hoppe fort. Innerhalb eines Jahres sei die OPC Foundation um weitere 104 Mitglieder darunter Okuma, Weidmüller,  Makino Milling, Alstorm, Nikon, Persistant Systems, TÜV Süd, Baumüller und L‘Orreal auf nun 738 Mitglieder angewachsen. „Wir  bieten das weltweit größte Eco-System für Interoperabilität und einen neutralen Boden für gemeinsame Standards in der Automation“, so Hoppe.

Matthias Damm, CEO bei Ascolab, betont bei den technologischen Ausführungen, dass „die technologische Basis von OPC UA seit 2007 stabil ist und ständig Erweiterungen erfährt.“ So ging im Januar 2018 die  „Safety for OPC UA based on ProfiNET“ Initiative der Foundation an den Start. Mit vielen Erweiterungen versehen, wurden diese Ergebnisse der Aktivitäten zur Messe „OPC UA Safety – Part 15 des OPC-Standard“ freigegeben. „Die heutige Safety-Lösung – auf Client/Server basierend – wird nun unter den Fittichen der Field-Level-Communications-Gruppe mit PubSub erweitert.“

Erfolgreich gestartet sei auch die ‚OPC UA Harmonization Arbeitsgruppe‘ – „hier werden Datentypen, Features aber auch Schnittstellen wie Energiemanagement oder Rezepthandling für Maschinen aus verschiedenen Märkten harmonisiert“, so Damm.

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