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IoT-Hotspot: Wo sind die erfolgreichen IoT-Lösungen?

Der IoT-Hype hat seinen Höhepunkt überschritten. Es ist nun wahrlich an der Zeit, dass auch die Automation die IoT-Prototypenphase hinter sich lässt. Aber wo sind sie, die Lösungen, die nicht nur nach technischen, sondern auch nach ökonomischen Aspekten funktionieren?

Frau im IoT Bildquelle: © metamorworks | Shutterstock

Wie wird ein IoT-Projekt auch unter ökonomischen Aspekten erfolgreich? Eine Frage, auf die viele Unternehmen noch nach Antworten suchen.

Wohl bei allen Anbietern und auch Anwendern der Automatisierungstechnik steht das Internet der Dinge auf der Agenda. Egal ob wirklich mittels des Begriffes IoT, Industrie 4.0 oder schlicht unter Digitaler Transformation. Und wohl in allen Unternehmen haben sich schon Fachleute mit der Anbindung eigener Produkte an IoT- beziehungsweise Cloud-Plattformen beschäftigt.

Rein technisch betrachtet ist eine IoT-Integrationsaufgabenstellung vielfach sehr schnell gelöst, da inzwischen hochentwickelte Schnittstellen, Starterkits, Seminare und ausreichend Beispiele zur Verfügung stehen. Sucht man aber am Markt nach erfolgreichen (I)IoT-Lösungen, die als Ergebnis einen nachhaltigen und wertvollen Anwendernutzen liefern, lassen sich nur sehr wenige Beispiele ausmachen. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass die Möglichkeiten einer ‚XYZ IoT-Lösung Version 1.0‘ nicht ausreichen, um potenziellen Kunden einen messbaren Gegenwert für die erforderliche Zusatzinvestition in IoT-Technik plus die monatlichen Betriebskosten – etwa Cloud-Nutzungsgebühren und Kommunikationskosten – zu bieten. Erfahrungsgemäß sind die wenigsten Anwender bereit, einem Maschinenbauer oder Steuerungsanbieter Geld dafür zu zahlen, sich jederzeit mit einer Smartphone-App ein paar Sensor-Messwerte oder Betriebsdaten in Echtzeit anschauen zu können. Umgekehrt haben die meisten Anbieter noch nicht verstanden, welche Vorteile möglich sind, wenn man den Kunden eine solche Lösung einfach kostenlos bietet.