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Deutsche Telekom: Integrierte SIM für Internet of Things

Die Telekom baut ihr Serviceangebot für IoT weiter aus: Zusammen mit Partnern entwickelt das Unternehmen 'nuSIM' – die integrierte SIM für IoT. Der Verzicht auf eine physische SIM-Karte soll den Aufbau eines IoT-Gerätes erheblich vereinfachen.

Internet of Things Bildquelle: © weedezign - 123RF

Mit ‘nuSIM’ will die Deutsche Telekom die Funktionen der klassischen SIM direkt auf den Chipsatz übertragen. Der Verzicht auf eine physische SIM-Karte soll nach eigenen Angaben den Aufbau eines IoT-Geräts erheblich vereinfachen, denn es entfällt ein wesentliches Bauelement samt zugehörigem Logistik- und Handhabungsaufwand. ‘nuSIM’ ist direkt in den Modem-Chip integriert. Ein sicherer Prozess sorgt für die Programmierung der SIM-Daten bereits bei der Herstellung des Moduls oder des IoT-Endgerätes. Weitere Vorteile sollen laut der Telekom entlang der Wertschöpfungskette entstehen: Gerätehersteller erhalten bessere Designoptionen dank kleinerer Module und längerer Batterielebensdauer. Die Endanwender sollen von geringeren Gerätekosten profitieren und müssen sich mit SIM-Karten nicht mehr auseinandersetzen. Der Einstieg ins IoT-Projekt soll mit der Telekom-Lösung erheblich vereinfacht werden.

‘nuSIM’ soll im zweiten Halbjahr 2019 kommerziell verfügbar sein. Die Telekom entwickelt die Lösung mit Partnern aus den Bereichen IoT-Chips, -Module und digitale Sicherheit, wie etwa Altair Semiconductor, Qualcomm Technologies, Samsung Electronics, Telit und Giesecke+Devrient. Eine gemeinsame Spezifikation soll Interoperabilität für die sichere Bereitstellung der SIM-Daten bei der Modul- oder Geräteherstellung gewährleisten.