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Spitzencluster it´s OWL: Fünf Leitprojekte für neue Technologiefelder

Fortsetzung des Artikels von Teil 2.

Mit digitalen Zwillingen Inbetriebnahme und Betrieb von Maschinen optimieren

Ziel des Leitprojekts „Technische Infrastruktur für digitale Zwillinge” ist es, eine interoperable Interaktion und Nutzung der digitalen Modelle eines Produkts oder Produktionssystems während dessen Lebenszyklus zu ermöglichen, und zwar unter Berücksichtigung industrierelevanter Standardisierung. Besondere Herausforderungen dabei sind die möglichst automatisierbare Erstellung der digitalen Zwillinge sowie deren Erreichbarkeit für Netzwerke, Plattformen und die damit verbundenen Geschäftsmodelle. Projektpartner sind Phoenix Contact, KEB Automation, Lenze, Weidmüller und Bosch Rexroth sowie die Hochschule OWL und Fraunhofer IOSB-INA.

In einem abgeschlossenen it´s-OWL-Projekt hat Phoenix Contact den ersten Schritt für eine durchgängige Gestaltung digitaler Zwillinge erprobt und unter dem Dach des Projekts „Smart Engineering and Production 4.0 (SEAP 4.0)“ gemeinsam mit Eplan und Rittal weiterentwickelt. „In dem neuen Leitprojekt werden wir eine Referenzinfrastruktur entwickeln“, betont Hans-Jürgen Koch, Executive Vice President Business Area Industry Management and Automation bei der Phoenix Contact Electronics GmbH. „Damit können wir den Aufwand verringern, der beim Einsatz neuer Produktversionen oder Funktionsänderungen im Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen anfällt, um deren Verfügbarkeit aufrechtzuerhalten. Durch die Verwendung des digitalen Zwillings sowohl der Maschinen und Anlagen als auch der in ihnen verbauten Produkte werden Einsparpotenziale von über 50 Prozent im Betrieb sowie weitere Einsparungen im Rahmen der Inbetriebnahme und des Service erwartet.“

Darüber hinaus geht es um die energetische Abbildung der Fabrik über digitale Zwillinge sowie deren Interaktion mit den Engineering- und Runtime-Systemen über ein innerbetriebliches Smart Grid auf Gleichstrombasis.