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Internet der Dinge: Smarte Bienenstockwaage mit Raspberry Pi

Studenten der DHBW Karlsruhe haben 'HoneyPi' entwickelt - eine kostengünstige, smarte Bienenstockwaage zum Selbstbauen. Das Projekt basiert auf einem Raspberry Pi, ist mit dem Internet verbunden und hat eine Mensch-Maschine-Schnittstelle implementiert.

Bienen fliegen zu einem Bienenstock. Bildquelle: © Sushaaa | Shutterstock

Was ist los im Bienenstock? 'HoneyPi' hilft Imkern dabei, ihre Bienenvölker zu überwachen.

‘HoneyPi’ ist ein Messsystem für smarte Imker. Die Bienenstockwaage basiert auf dem Raspberry Pi und wurden von Javan Rasokat, Melissa Spinuzza, Kevin Lauff und Max Freisler unter Leitung des Lehrbeauftragten Dennis Schulmeister-Zimolong entwickelt. ‘HoneyPi’ entstand im Rahmen eines Hochschulprojekts zum Thema Internet der Dinge im 6. Semester des Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der DHBW Karlsruhe (Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe). Die Gruppen konnten eigene Ideen umsetzen – Hauptsache sie basierten auf einem Raspberry Pi.

Zwar sind Stockwaagen für Imker keine Neuheit, doch bisherige Systeme sind sehr teuer in der Anschaffung und im Betrieb. Dagegen soll das Projekt ‘HoneyP’i Imkern ein smartes Messsystem bieten, das für unter 100 Euro selbst zusammengebaut werden kann. 

Aufbau der Bienenstockwaage HoneyPi. Bildquelle: © DHBW KA | Javan Rasokat

Aufbau der Bienenstockwaage HoneyPi.

‘HoneyPi’ misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Gewicht. Die Daten werden mit mithilfe der ‘HoneyPi’-App visualisiert. Dadurch können Imker die Werte von überall aus abrufen und zum Beispiel genau sehen, wenn ein Bienenschwarm ausfliegt: Der Schwarmalarm wird durch einen Gewichtsabfall ausgelöst und der Imker wird über eine E-Mail benachrichtigt. Außerdem kann die Brutraumtemperatur überwacht werden. Damit lässt sich etwa feststellen, ob der Bienenstock im Winter in der Wintertraube ausreichend warmgehalten wird und das Bienenvolk noch Brut besitzt.

Die Messstation kann mit einem Solarpanel und einer Batterie autark am Bienenstand betrieben werden. Zusätzlich kann sich das Gerät über einen Surfstick mit dem Internet verbinden. Die Messdaten werden auf einem zentralen Webserver gespeichert, damit sie jederzeit von überall mit dem Smartphone abrufbar sind.