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Fernwarten / Fernwirken: IoT-Edge-Gateway stellt Stromversorgung sicher

Bei freifahrenden Mobilkränen muss die Stromversorgung onboard sichergestellt sein – zum Beispiel in Form eines Batterie-Containers. Neue Möglichkeiten, diesen rund um die Uhr zu überwachen, ergeben sich per IoT-Edge-Gateway und der Anbindung an die Cloud.

Freifahrender Mobilkran Bildquelle: © Conductix-Wampfler
Herzstück des Power Packs Bildquelle: © Conductix-Wampfler

Das Herzstück des Power Packs sind Lithium-Ionen-Akkus der neuesten Technologie in Kombination mit einem speziellen Batteriemanagementsystem.

Für den Warenumschlag zwischen See- und Landtransport in den Container­depots der Häfen dienen unter anderem elektrifizierte, gummibereifte Portalkrane – sogenannte ‚E-RTG‘-Krane (Rubber Tired Gantry Cranes). Da sie nicht schienengeführt sind, lassen sie sich flexibel etwa für Gassenwechsel im Containerdepot einsetzen. Das hat allerdings unmittelbare Auswirkung auf die Stromversorgung des Krans: Beim Fahren außerhalb der Containergasse kann diese nicht mehr über Schleifleitungen oder Motorleitungstrommeln erfolgen, sondern muss ‚on board‘ des Krans sichergestellt werden.

Bisher wurden zu diesem Zweck in der Regel Dieselaggregate verwendet, deren Akzeptanz jedoch aus Umwelt- und Kostengründen stark abnimmt. Als Alternative hat das Unternehmen Conductix-Wampfler daher Batterie-Container entwickelt, welche direkt am Kran montiert sind und diesem eine hohe Bewegungsfreiheit ermöglichen. Diese Container enthalten allerdings technisch anspruchsvolle Komponenten, deren einwandfreie Funktion und hohe Verfügbarkeit eine regelmäßige Überwachung kritischer Betriebsparameter durch entsprechende Sensorik erfordert.